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16.12.2017
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Jerusalem

Auch die Gegend um Jerusalem wurde zuletzt mit palästinensischen Raketen beschossen.

Gemeinsame Erklärung zur Eskalation im Heiligen Land

Deutsche Kirchen rufen Israel und Hamas zum Frieden auf

Bonn / Hannover. Die beiden großen Kirchen in Deutschland zeigen sich tief besorgt über die Eskalation der Gewalt im Heiligen Land. In einer gemeinsamen Erklärung riefen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider, am Sonntag (18.11.2012) Israel und die palästinensische Hamas zum Frieden auf.

"Die derzeitigen Auseinandersetzungen befeuern den Hass, sie drohen die Friedenswilligen zu entmutigen und begraben unter sich alle Versuche, zu einer gerechten Lösung zwischen den beiden Völkern zu gelangen", heißt es in der in Bonn und Hannover veröffentlichten Erklärung. Der gewalttätige Konflikt im Heiligen Land könne die Lage in der gesamten Region destabilisieren und jene Länder, die nach politischen Umwälzungen in der arabischen Welt nach einer neuen Ordnung suchten, in eine gefährliche Radikalisierung treiben. "Dies bedroht nicht zuletzt auch die Minderheiten in diesen Ländern, unter ihnen die Christen, die vielerorts ohnedies bereits großen Gefährdungen ausgesetzt sind."

Appelle an beide Konfliktparteien

Zollitsch und Schneider appellieren an die Verantwortlichen der Hamas, "die Strategie der Gewalteskalation zu beenden". Die ohnehin erschöpfte Bevölkerung im Gaza-Streifen dürfe nicht erneut von der eigenen Regierung als Einsatz in einem Machtspiel missbraucht werden. "Wir fordern zugleich mit Entschiedenheit die israelische Regierung auf, in ihren militärischen Maßnahmen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit strikt zu beachten", heißt es weiter. Das Recht Israels auf Selbstverteidigung finde seine Grenze in der Pflicht, die Zivilbevölkerung zu schonen.

"Nur die entschiedene Bereitschaft auf allen Seiten, auf einen echten Frieden zuzugehen und dafür auch tiefgreifende Zugeständnisse zu machen, kann eine hoffnungsvolle Perspektive eröffnen", erklären die kirchlichen Spitzenvertreter. Dafür brauche es Menschen, die alte Feindschaften überwinden wollten: "Diese Menschen gibt es auf beiden Seiten – sie zu ermutigen und zu stärken, ist auch eine Aufgabe der Kirchen in Deutschland.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Ökumene

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
18.11.2012

    1. Papst ruft Israelis und Palästinenser zum Frieden auf
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