Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles
28.07.2016
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Eine rote Ampel.

Rote Ampeln sollten grundsätzlich immer beachtet werden.

Die kleinen Sünden des Alltags

Folge 7: Verkehrsregeln ignorieren

Bistum. "Verkehrsregeln sind für die gemacht, die sich ein Bußgeld nicht leisten können", behauptete kürzlich jemand, der seine Knöllchen offenbar aus der Portokasse bezahlt und bisher so viel "Dusel" hatte, dass durch seine Selbstgerechtigkeit und sein Fehlverhalten noch nie jemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist. "Warum muss immer erst etwas passieren, bevor Menschen vernünftig werden?", fragen dagegen jene, die schon andere – negative – Erfahrungen machen mussten, die mit dem Schriftsteller Martin Gerhard Verkehrsadern als "blutige Bahnen" erlebt haben.

Im innerstädtischen Berufsverkehr gibt es auf vierspurigen Straßen oft Wettrennen um Hundertstel-Sekunden, und mancher startet bei einer gelben Ampel noch einmal so richtig durch. Wer sich gesetzestreu an Verkehrszeichen und -regeln hält, bekommt von denen, die die Fahr- und Fußwege scheinbar für sich gepachtet haben, unter lautem Hupen auch schon mal den Stinkefinger gezeigt.

"Radarfallen sind die besten Beweismittel, dass viele Autofahrer nicht lesen können", höhnt der Schweizer Autor Kurt Haberstich, doch das Lachen vergeht, wenn Ein- und Ausfahrten oder Behindertenparkplätze wie selbstverständlich zum Parken benutzt werden, weil man für den nächsten freien Stellplatz mehr als zehn Schritte laufen müsste.

Eine besondere Spezies im Straßenverkehr stellen Radfahrer dar, die davon ausgehen, dass Verkehrsregeln eigentlich nur für Autofahrer gelten. Sie sehen keine Schwierigkeit darin, eine Einbahnstraße gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung zu benutzen, sie mogeln sich in stoischer Gelassenheit vor roten Ampeln rechts an allen Autos vorbei  – um die Kreuzung dann, wenn die Luft rein ist, unabhängig von Signalzeichen und vorgegebener Fahrtrichtung auf eine, vornehm gesagt, sehr individuelle Weise zu passieren. Und wenn was passiert, sind immer die bösen, bösen Autos Schuld.

Manch einer, der berufsbedingt sein halbes Leben oder mehr auf der Straße verbracht hat, klagt, dass Umgang und Ton im Straßenverkehr immer rauer geworden seien. "Und das liegt nicht nur daran, dass ich älter und vielleicht auch empfindlicher geworden bin", ist ein Vertreter überzeugt, der für viele Verkehrsteilnehmer spricht.   

Keine Frage: Wir alle haben gute, wichtige Gründe, warum wir möglichst schnell an ein Ziel kommen wollen (oder müssen) und uns nicht gern unnötig aufhalten lassen. Aber welcher Hochmut spricht aus dem Rowdytum, permanent mit "eingebauter Vorfahrt" durch die Gegend zu kurven und die eigenen Fahrtziele oder -motive immer über die der anderen zu stellen? Welche Ignoranz erlaubt es, das eigene Vorwärtskommen über das durch die Verkehrsregeln abgesicherte Allgemeinwohl zu erheben? Was muss passieren, um solcher Rücksichtslosigkeit Einhalt zu gebieten? "Jedes Kind auf der Straße ist ein menschliches Verkehrsschild", warnt der Aphoristiker Peter Darbo.

Für den Tag und die Woche

"Auf deutschen Autobahnen gibt es Leute, die fahren, als ob der Teufel hinter ihnen her wäre – und manchmal holt der sie dann auch ein." Das Schreckensszenario, das der Aphoristiker Willy Meurer mit dieser Aussage malt, bezeichnet sicher den schlimmsten Fall, den Egoismus im Straßenverkehr hervorrufen kann. Aber gilt nicht grundsätzlich, dass viele entspannter und sicherer an ihr Ziel kommen könnten, wenn alle Verkehrsteilnehmer sich ein wenig mehr an die Regeln halten und rücksichtsvoller fahren würden: schon hier und heute!?

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. undefinedFolge 6: Im Zug die Plätze blockieren (27.03.2015)
  1. undefinedFolge 5: Rechnungen stets zu spät bezahlen (20.03.2015)
  2. undefinedFolge 4: Der Klofrau kein Geld geben (13.03.2015)
  3. undefinedFolge 3: Nicht um Entschuldigung bitten können (07.03.2015)
  4. undefinedFolge 2: Immer das letzte Wort haben wollen (27.02.2015)
  5. undefinedFolge 1: Auf die lange Bank schieben (20.02.2015)
  6. undefinedEinleitung: "Das machen doch alle!" (20.02.2015)
  7. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Fastenzeit und Ostern
  8. Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche von A bis Z: Sünde

Text: Jan Magunski | Foto: Norbert Ortmanns
02.04.2015

    1. Dossier: Fastenzeit und Ostern

Haus der Seelsorge

Die Klosterfürbitte, der Gruppen-Chat und die E-Mail-Seelsorge haben seit dem 1. Mai 2016 eine eigene Internetseite: www.haus-der-seelsorge.de.

Mariä Himmelfahrt

Papst Pius XII. Erklärte am 1. November 1950, dass Maria "nach Vollendung ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen worden ist".

VIDEO-Tipp ...

Bistumsmedien für "brüderliche Zurechtweisung".

Beten mit Kindern

Vor dem Urlaub.

Bibelarbeiten

Die Bibelarbeiten befassen sich mit Schriftstellen aus dem Alten und Neuen Testament und eignen sich für die Gemeindearbeit und für die persönliche Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.

Dossier Wallfahrt

Seit Jahrhunderten machen sich Christen auf den Weg, um unterwegs Gott ein Stück näher zu kommen.

Glaubenswissen

Diaspora: Christen in der Zerstreuung.

Kommentar

Der Angst keine Chance! - Markus Nolte über vier Anschläge in einer Woche

Eine-Welt-Arbeit

Die Eine-Welt-Arbeit im Bistum Münster wird vom Referat Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat in Münster koordiniert.

Beitrag für Betriebsrenten

Caritas-Mitarbeiter beteiligen sich künftig an den Beiträgen für ihre betriebliche Altersversorgung.

Jahr der Barmherzigkeit

Am 8. Dezember hat Papst Franziskus das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet.

Berufe der Kirche

Die Diözesanstelle ist Ansprechpartner für Menschen, die Interesse an einem Beruf in der Kirche haben.

Haushalt des Bistums

Laufende Einnahmen und Ausgaben.

Wallfahrtsorte

Kevelaer: Trösterin der Betrübten.

Verbände

Kolpingwerk.

Ferienfreizeiten

Daheim und unterwegs.

Frauenseelsorge

Kirche und Frauen - das ist ein facettenreiches Pflaster.

Regionen

Borken-Steinfurt.

Kirche von A bis Z

Caritas: "Lieb" und "teuer".

Durch das Jahr

Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt.

Geistlicher Impuls

Irischer Reisesegen.

Mit der Bibel leben

Bibelarbeit zum Hohelied.

Heiligenlexikon

31. Juli: Ignatius von Loyola.

Glaubens-ABC

Engel: Gottes Bote.

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand