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09.12.2016
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Mariengrotte.

Seite 1983 steht die Mariengrotte im Stockbusch in Höltinghausen.

Mein Denkmal und ich (385): Die Mariengrotte in Höltinghausen

Angelegenheit der ganzen Familie

Emstek-Höltinghausen. Wer für das Glaubenszeugnis im Stockbusch in Emstek-Höltinghausen verantwortlich ist? Diese Frage lässt sich ganz einfach klären: "Wir alle", sagt Helga Macke. Dieses "Wir" besteht heute aus drei Generationen, die dort auch gemeinsam leben: Neben Helga und Otto Macke kümmern sich ihr Sohn Michael und dessen Ehefrau Silke sowie die Enkel Kevin (8) und Niklas Leo (4) um die Grotte, die 1983 errichtet und gesegnet wurde.

Helga Macke.

Seit mehr als 30 Jahren ist der Bildstock fester Bestandteil des Familienlebens. Zu allen wichtigen Ereignissen werden vor dem Denkmal Fotos aufgenommen: als Erinnerung an Taufe, Erstkommunion oder Einschulung. Die Familie zündet dazu Kerzen an, wenn Einzelne mit einer Bitte zur Gottesmutter kommen, "aber auch einfach nur so".

Zurzeit sieht hauptsächlich Helga Macke nach der Mariengrotte. "Es gab keinen bestimmten Grund, dass wir sie errichtet haben." Bei der Familie sei alles in Ordnung gewesen, "dafür waren wir dankbar". An der Planung zum Bau waren damals auch ihre Schwiegereltern Bernhard und Johanna Macke beteiligt, erinnert sich Helge Macke. So werde eine Tradition von einer Generation an die nächste weitergegeben.

Ort für Andachten

Das Glaubenszeugnis ist von der Straße aus direkt einsehbar. Als neue Wohnhäuser gebaut wurden und die Familien im Jahr 2004 einzogen, haben sich alle gemeinsam dazu entschlossen, es bei dieser Ausrichtung zur Straße zu belassen. So steht der Bildstock schützend vor dem Haus der Familie Macke. Manchmal machen Radfahrer auf ihrer Tour eine Pause für ein Gebet oder bekreuzigen sich vor der Muttergottes.

Auch Marienandachten der Frauengemeinschaft finden an der Stelle statt. Manchmal sind dann mehr als 50 Gläubige versammelt. "Sogar Kohltouren machen manchmal Halt", berichtet Helga Macke schmunzelnd.

Sicher hätten nicht alle Respekt vor dem Glaubenszeugnis. Eine Lichterkette zu Weihnachten sei einmal gestohlen worden. Aber für die Familie überwiegen die positiven Erfahrungen. Ihre Hoffnung ist, dass die Grotte auch in Zukunft von der Straße aus als Zeichen des Glaubens und der Dankbarkeit betrachtet werden kann.

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Text: Nina Holstermann | Fotos: Nina Holstermann in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
22.03.2014

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