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04.12.2016
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Abschlussgottesdienst.

Abschlussgottesdienst des Eucharistischen Kongresses im Stadion des 1. FC Köln.

Abschluss des Eucharistischen Kongresses in Köln

"Gott ist keine Privatsache"

Köln. Mit einem feierlichen Gottesdienst und viel Applaus ist an diesem Sonntag der Eucharistische Kongress in Köln zu Ende gegangen. Während der Abschlussmesse im Rhein-Energie-Stadion wurde eine Grußbotschaft von Papst Franziskus verlesen. Darin ruft der Papst die Katholiken in Deutschland zu einem lebendigen Glaubenszeugnis auf. Geistliche und Laien hätten den Auftrag, "Gott zur Welt und die Welt zu Gott zu bringen".

Hauptzelebrant war der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Die Predigt hielt der Kölner Kardinal Joachim Meisner. Er forderte dazu auf, den Glauben öffentlich zu leben. "Gott ist keine Privatsache", sagte der Kardinal. Zudem betonte er die Verbindung zwischen täglicher Arbeit und der Eucharistiefeier: "Die Büros, Fabriken und Arbeitsstätten und unsere Kirchen haben darum etwas miteinander zu tun. Die Montagehallen und die Kirchengewölbe gehören zusammen." Am Gottesdienst nahmen rund 20.000 Menschen teil. Zudem beteiligten sich 1.200 Messdiener und zahlreiche Chöre. Unter den Mitfeiernden waren auch Münsters Bischof Felix Genn und die Weihbischöfe Christoph Hegge, Wilfried Theising, Heinrich Timmerevers und Stefan Zekorn.

"Ein voller Erfolg"

"Beeindruckt bin ich einfach davon, dass der Glaube auch im Jahre 2013 attraktiv bleibt gerade auch im Blick auf junge Menschen, denen ich hier ebenso wie den Älteren begegnen durfte" – Bischof Genn zog eine positive Bilanz des Kongresses und zeigte sich zuversichtlich, dass von diesem Glaubensfest spürbare Impulse ausgehen: "Wer die Eucharistie schätzen und lieben gelernt hat, wer sie anziehend findet, der wird anziehend."

Zu dem Kongress mit 800 Veranstaltungen hatten die Deutsche Bischofskonferenz und das Erzbistum Köln eingeladen. Meisner und Zollitsch zeigten sich dankbar über die Resonanz. "Wir haben uns in der Mitte unseres Glaubens versammelt, damit unsere arme Welt heil werden kann", sagte Meisner. "Wir sollten nun hinaus gehen und die Botschaft des Herrn verkünden." Der Kongress sei "ein voller Erfolg" gewesen, betonte Zollitsch. Die Vergewisserung des eigenen Glaubens sei sehr gut gelungen. "Wir haben ein Glaubenszeugnis gegeben", sagte Zollitsch.

72 Bischöfe hatten an dem Glaubensfest teilgenommen, in dessen Mittelpunkt Glaubensgespräche, Gottesdienste, Beichten und Konzerte standen. Nach Angaben der Veranstalter kamen zwischen 45.000 und 48.000 Teilnehmer. Er sei grundsätzlich offen dafür, einen solchen Kongress erneut durchzuführen, sagte Zollitsch. Zunächst seien aber die Erfahrungen von Köln auszuwerten.

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  1. undefinedDossier: Eucharistie

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, pbm | Foto: KNA
09.06.2013

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