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11.12.2018
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Abt Maximilian Heim.

Abt Maximilian Heim referierte auf dem Ordenstag.

Ordenstag im Bistum Münster

"Ein Leben, um das uns viele beneiden"

Bistum. Fünf Anregungen für einen Neuauftrag der Ordensleute nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, eingebettet in die biblische Geschichte von Maria Heimsuchung, hat Abt Maximilian Heim etwa 300 Ordensbrüdern- und schwestern mit auf den Weg gegeben. Mit seinem geistlichen Wort unter dem Titel "Neuaufbruch im Blick auf Christus. Ordensleben im Licht des Zweiten Vatikanischen Konzils! eröffnete der Zisterzienser-Abt aus dem Stift Heiligenkreuz im Wienerwald am Samstagvormittag (29.09.2012) den Ordenstag des Bistums Münster in der Überwasserkirche in Münster.

"Es ist ein Leben, um das uns viele beneiden", zitierte Heim die Sacre-Coeur-Schwester Isa Vermehren aus der Talksendung "Boulevard Bio" aus der Mitte der 1990er Jahre. Daneben bedürfe das Ordensleben aber auch immer der Reform und müsse immer neu am  Evangelium ausgerichtet werden, erklärte er weiter. Dass sei auch bei den Kartäusern, jenem Schweigeorden, der seit seiner Gründung im 11. Jahrhundert nie nennenswert reformiert wurde, nicht anders. Die Hinwendung zu Gott und die Umkehr sei vielmehr das Lebensprinzip der Kartäuser und im Grundsatz auch das aller anderen Orden.

Entscheidende Verbindung

Heim regte seine Mitbrüder und –schwestern dazu an, sich zudem nicht von Überalterungsszenarien der Orden zu sehr verunsichern zu lassen. Entscheidend sei die Verbindung zu Gott und nicht das Alter. Er warnte außerdem davor, sich zu sehr vom Zeitgeist verein nehmen zu lassen. Mit dem Internet drohe die Klausur der Mönche und Nonnen oftmals zur Farce zu verkomme, da keine Zeit der Stille mehr bleibe, die nötig sei, um Probleme zu bewältigen.

Der Zisterzienserabt ermutigte die Ordensleute abschließend zur Dankbarkeit, durch Christus befreit und erlöst worden zu sein und selbst lebendige Zeugen des Auferstandenen zu sein. Mitten in, aber nicht "von dieser Welt" zu sein, dazu rief Heim in seiner zweiten Anregung auf und regte an, Herausforderungen als Chance zu begreifen. "Wenn wir auf das Kreuz schauen, wissen wir, dass Gott uns liebt", ergänzte er.

Geben und empfangen

Auch Ordensmenschen müssten sich selbst stets auch als Empfangende und nicht nur als Gebende begreifen. Dies in Gemeinschaft zu tun, sei wichtig, und gerade das Chorgebet ideal, um zu lernen, sich selbst zurück zu nehmen. Höhepunkt und Quelle des Lebens stelle schließlich die Liturgie dar, die Akt der Hingabe und der Liebe Gottes sei. "Ich weiß also gar nicht, was ich von einem liturgiefreien Tag halten sollte", bemerkte Heim am Rande.

Im Priesterseminar Borromäum kamen die Ordensleute anschließend zu Gesprächen, Anbetung und Podiumsdiskussionen zusammen. Mit geistlicher Musik von Domorganist Thomas Schmitz und einem Pontifikalamt mit Bischof Felix Genn beschlossen die Ordensleute aus dem Bistum ihren Tag.

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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDokumentiert: Predigt von Bischof Genn beim Ordenstag (29.09.2012)
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Orden

Text: Juliane Plöger | Foto: Juliane Plöger
30.09.2012

    1. Dokumentiert: Predigt von Bischof Genn beim Ordenstag am 29.09.2012
    1. Übersicht: Orden

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