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03.12.2016
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Mein Denkmal und ich.

Die Grotte in Bösel mit der Muttergottes von Banneux.

Mein Denkmal und ich (285): Die Mariengrotte in Bösel

Für die Jungfrau der Armen

Bösel. Für eine Wallfahrt nach Lourdes hatte sich Renate Cloppenburg aus Bösel schon angemeldet; die Vorfreude war groß. Doch die Fahrt blieb ein Traum. Da ihre Mutter Johanna schwer erkrankte, musste sie die Fahrt absagen.

Das liegt mehr als 30 Jahre zurück. Damals bangten Renate Cloppenburg und ihr Mann Theo um das Leben der Mutter. Nach der Genesung reifte bei ihnen der Wunsch, zum Dank eine Mariengrotte zu errichten. Nicht mit einer Darstellung der Muttergottes von Lourdes. Sondern mit einer Nachbildung der Muttergottes von Banneux.

Renate Cloppenburg.

In dieser Ortschaft in Belgien war im Frühjahr 1933 die Muttergottes mehrmals zwölfjährigen Kindern erschienen und stellte sich ihnen als "die Jungfrau der Armen" vor. Der Bischof von Lüttich hat die Erscheinungen 1949 offiziell anerkannt, Papst Johannes Paul II. den Ort 1985 besucht.

Renate Cloppenburgs Mutter war zuvor schon viele Male in Banneux gewesen, hatte von dort auch Marienstatuen mitgebracht. Eine hatte sie für sich behalten – die sollte nun ihren Platz finden in der neuen Grotte.

Mit viel Eigenleistung entstand am Rand des Grundstücks das Bauwerk; 1979 wurde es geweiht. Für den Ort Bösel ist die Grotte zu einem wichtigen Treffpunkt geworden, berichtet Renate Cloppenburg. Gläubige treffen sich zum Gebet und zur Besinnung, Einzelne zünden Kerzen an, aber auch die Katholische Frauengemeinschaft des Orts ist dort schon zu ihrer großen Maiandacht zusammengekommen. Lächelnd fügt sie hinzu: "Und auch so mancher Radwanderer macht hier Station, um der Muttergottes guten Tag zu sagen."

Gern pflegt Renate Cloppenburg ihr "Marienhäuschen", wie sie es liebevoll nennt. Ihre Mutter Johanna hat sie bis zu ihrem Tod vor 20 Jahren unterstützt.

Die Pilgerfahrt nach Lourdes hat Renate Cloppenburg längst nachgeholt. Aber inzwischen war sie auch schon sechs Mal in Banneux. Die ruhige und überschaubare Atmosphäre in diesem Wallfahrtsort hat es ihr besonders angetan.

Zudem hat sie die Botschaft der Muttergottes berührt: "Ich bin die Jungfrau der Armen." Wohl auch deshalb setzt sich Renate Cloppenburg seit Jahren bei der Lebensmittelausgabe der Caritas in Friesoythe ein.

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Text: Wilfried Leser | Fotos: Wilfried Leser in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
17.12.2011

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