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25.04.2018
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Alle fünf Verdächtigen bestreiten Beteiligung an der Tat

Anklage nach Klosterbrand in Tabgha

Jerusalem. Gut fünf Wochen nach dem Brand des deutschen Benediktinerklosters Tabgha am See Gennesaret will die Staatsanwaltschaft am Mittwoch (29.07.2015) Anklage gegen zwei Verdächtige erheben. Wie die Tageszeitung "Haaretz" am Montag (27.07.2015) unter Berufung auf die Justizbehörde meldete, wird über eine Anklage gegen drei weitere Personen noch entschieden. Das Feuer in dem erst 2012 eingeweihten Klosterneubau hatte einen Millionenschaden verursacht. Ein Mönch und eine Freiwillige erlitten leichte Rauchvergiftungen.

Laut "Haaretz" betrachtet die Staatsanwaltschaft einen Verdächtigen als Hauptschuldigen und einen anderen als Mittäter. Ein dritter Verdächtiger soll zumindest bis Dienstag (28.07.2015) in Untersuchungshaft bleiben. Zwei andere wurden gegen Kaution freigelassen. Alle fünf bestreiten jede Beteiligung an der Tat.

Durch den Brand am 18. Juni wurde der Südflügel des Klosters mit Empfangsraum, Büro und Andenkenladen zerstört. Auf einer Wand fand sich der hebräische Schriftzug "Falsche Götzenbilder müssen zerschlagen werden".

In Tabgha unterhalten deutsche Benediktiner seit 1939 eine Pilgerstätte. Allerdings reicht die christliche Verehrung des Ortes ins 4. Jahrhundert zurück. Die zum Kloster gehörende Kirche enthält ein berühmtes byzantinisches Mosaik, das in Anspielung auf die biblische Erzählung der Brotvermehrung Brote und Fische zeigt.

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Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH
27.07.2015

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