Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles
25.05.2012
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Ein Bild des seligen Johannes Paul II. stand im Altarraum des Domes; es wurde feierlich von Bischof Genn inzenziert.

Ein Bild des seligen Johannes Paul II. stand im Altarraum des Domes; es wurde feierlich von Bischof Genn inzenziert.

Dommesse als Dank für die Seligsprechung

Bischof Genn: Wozu Johannes Paul II. ermuntert

Bistum. Das Gedenken an den seligen Papst Johannes Paul II. kann nach Meinung von Bischof Felix Genn die Gläubigen zu einem Aufbruch aus dem Glauben ermutigen. Man wolle dem neuen Seligen der Kirche ein ehrendes Andenken bewahren, sagte Bischof Genn am Sonntag (08.05.2011) in einer feierlichen Eucharistiefeier im münsterschen St.-Paulus-Dom aus Anlass der Seligsprechung am 1. Mai in Rom.

Bischof Felix erinnerte an die Besuche des seligen Papstes Johannes Paul II. in Münster und Kevelaer. Er verwies auf die Taten, Gesten und Worte und "die Kraft seiner Persönlichkeit". Wohl jeder trage ein Bild von Papst Johannes Paul II. in sich, meinte Genn. Vieles lasse sich von ihm erzählen: Bischof em. Reinhard Lettmann könne von den vielen Begegnungen mit dem Heiligen Vater berichten oder auch Domkapitular Martin Hülskamp aus seiner Zeit im Staatssekretariat im Vatikan.

Was Johannes Paul II. wichtig war

In der Dankmesse für die Seligsprechung wollte Genn aber vor allem der Hauptintention des jetzt seligen Papstes folgen: "Christus zu verkündigen – das war sein Grundanliegen." Genn ging auf das Sonntagsevangelium mit der lukanischen Erzählung von den Emmausjüngern ein und verwies auf das Schreiben Johannes Paul II. zum Eucharistischen Jahr 2005. Dessen Titel (Mane nobiscum domine) habe die Bitte der Emmausjünger aufgegriffen: "Bleibe bei uns, Herr".

Die päpstliche Botschaft habe gelautet: Im Mysterium Jesu Christi kläre sich das Geheimnis des Menschen auf, weil in ihm der Erlöser der Menschheit gekommen sei. Ihm können die Menschen nach den Worten des Bischofs in der sonntäglichen Eucharistiefeier begegnen. Deshalb sei es dem jetzt seligen Papst wichtig gewesen, den Blick der Kirche "auf diese innerste Mitte zu konzentrieren". Dies sei das letzte Vermächtnis von Johannes Paul II.: "Der göttliche Wanderer auf den Straßen unseres Lebens – in der Eucharistie und in seinem Wort geht er mit uns. Da wo wir einsam und traurig sind, wo wir die Dinge des Lebens, die wir erfahren haben, nicht verstehen können, gesellt er sich unerkannt zu uns." Im Gottesdienst und im persönlichen Lesen der Heiligen Schrift schenke er Licht für den Weg.

Dankmesse für die Seligsprechung Johannes Paul II.

Genn: "Der göttliche Wanderer auf den Straßen unseres Lebens – in der Eucharistie und in seinem Wort geht er mit uns. Da wo wir einsam und traurig sind, wo wir die Dinge des Lebens, die wir erfahren haben, nicht verstehen können, gesellt er sich unerkannt zu uns."

Der Gang nach Emmaus als Programm

Genn habe bei der Lektüre dieses Papst-Textes einen Bezug zur aktuellen Situation im Bistum Münster gefunden: Johannes Paul II. habe betont, er wolle mit der Ausrufung des Eucharistischen Jahres kein Pastoralkonzept einer Diözese durchkreuzen. Er wolle es vielmehr in der "Tiefe des eucharistischen Mysteriums gründen". Genn betonte: "Wie sehr gilt das für uns, die wir uns Gedanken machen über unsere Strukturen, den Kopf zerbrechen und manchmal zu wenig das Herz: Das eigentliche Programm ist der Gang nach Emmaus."

Dies entfaltete der Bischof weiter: Es gehe darum, "Christus in Wort und Sakrament zu begegnen, das Herz brennen zu lassen und es in der Schule der Liebe weiterzusagen". Vielleicht gehe es Christus "auch heute mit uns bei all den Diskussionen und Streitereien in der Kirche so wie mit den Jüngern von Emmaus: Wie schwer fällt es euch zu glauben." Den Menschen von der Begegnung mit dem auferstandenen Herrn zu berichten wäre das eigentliche Pastoralprogramm, wozu das Beispiel des neuen Seligen ermuntere, sagte Bischof Felix.

Mehrere hundert Gläubige im Dom

Mehrere hundert Gläubige feierten die Messe aus Anlass der Seligsprechung vor einer Woche mit dem Bischof und dem Domklerus; sie wurde von der "Capella Ludgeriana" unter Leitung von Domkapellmeister Andreas Bollendorf musikalisch gestaltet.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDokumentiert: Predigt von Bischof Genn
  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Johannes Paul II. 

Text: Norbert Göckener | Foto: Norbert Göckener
08.05.2011

    1. Übersicht: Papst Johannes Paul II.

Schwerpunktthema

Vom 16. bis 20. Mai 2012 findet in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag statt. Er steht unter dem Leitwort "Einen neuen Aufbruch wagen".

Vorlagen für Maiandachten

Ein besonderer kirchensite.de-Service: Wir bieten Ihnen eine Reihe von Vorschlägen für Andachten zur Muttergottes im Monat Mai zum Herunterladen an.

Neues Seelsorgekonzept

Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.

Landvolkshochschule

Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.

Heilige und Selige

Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.

Bibelarbeit

Unterwegs nach Emmaus: Kleopas und sein Freund.

Kommunionempfang

Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.

Das aktuelle VIDEO...

Grüße vom Katholikentag (1): Aufbruch gelingt ...

Bischof Felix Genn

Sein Leben – sein Wirken – seine Texte.

Dossier: Maria

Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.

Wir beten für Sie!

KLOSTERFÜRBITTE im Monat Mai: St.-Franziskus-Haus in Nordwalde.

Durch das Jahr

Liturgie und Brauchtum zu Pfingsten: Ein wenig Geist und viel Frühling.

Glaubenswissen

Frömmigkeit - Gesamthaltung des gläubigen Menschen vor Gott.

Wohnungsnotfallhilfe

In einer Wohnung oder einem Haus zu wohnen, ist für Jeden selbstverständlich und lebensnotwendig.

Geistlicher Impuls

"Gehet hin in Frieden!"

Kirche von A bis Z

Marienerscheinung: Mittlerrolle der Mutter Jesu

Regionen

Cosfeld / Recklinghausen.

Mit der Bibel leben

Ich bin das A und O.

Sterbebegleitung

Wann beginnt das Sterben? Was erwartet mich auf meinen letzten Wegen vor dem Tod? Kann ich mich und meine Verwandten auf diese Wege vorbereiten?

Trauerseelsorge

Hilfe bei berufsethischen Fragen.

Marienmonat

Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.

Ehegericht

Mit seinen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt sich Offizial Kurt Schulte größtenteils mit so genannten Ehenichtigkeitskeitsverfahren.

Wallfahrtsorte

Vinnenberg: Muttergottes vom Himmelreich.

Heiligenlexikon

30. Mai: Heilige Johanna von Orléans.

Glaubens-ABC

Marienverehrung: Magd des Herrn

Verbände

Christliche Arbeiter-Jugend.

Service für Sie

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web

Spruch des Tages

Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, den man soeben beschenkt hat.
Jean de la Bruyére

Reden, Fragen, Antworten finden

im "Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie


Seelsorger im Mai:
Pfarrer Martin Weber.

Seelsorger/-innen

Haus der SeelsorgeHaus der Seelsorge

Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Lebenshilfe+Seelsorge: 
  Martin Weber
  weberkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand