Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles
06.02.2016
Artikel drucken
Logo kirchensite.

Prälat Jüsten weist auf verfassungsrechtliche Probleme hin

Kirche sieht islamischen Religionsunterricht mit Sorge

Berlin. Die Einführung von islamischem Religionsunterricht sieht der Leiter des Katholischen Büros bei der Bundesregierung, Karl Jüsten, kritisch. Da der Islam in Deutschland nicht die Kriterien einer Religionsgemeinschaft erfülle, mache ihm die Entwicklung "doch einige Sorgen", sagte Jüsten der Katholischen Nachrichtenagentur am Montag (28.03.2011) in Berlin.

Das gelte auch für den Aufbau islamisch-theologischer Studiengänge, die derzeit an vier Universitätsstandorten entstehen, darunter Münster / Osnabrück. "Die Kirche bejaht selbstverständlich die Einführung von islamischem Religionsunterricht an staatlichen Schulen nach den Vorgaben unseres Grundgesetzes", betonte Jüsten. Allerdings schreibe die Verfassung ausdrücklich vor, dass nur Religionsgemeinschaften einen solchen Unterricht beanspruchen dürften. Darauf müsse der Staat achten.

Problem der Vielfalt islamischer Gruppen

Religionsgemeinschaften sind laut Jüsten Vereinigungen von Menschen, die ein religiöses Bekenntnis oder verwandte Bekenntnisse teilen und diese "in einem umfassenden, 'allseitigen' Sinne" pflegen. "Darin unterscheidet sich eine Religionsgemeinschaft von einem religiösen Verein, der lediglich partikuläre – etwa kulturelle oder soziale – Zwecke verfolgt", sagte der Prälat in Anspielung auf die islamischen Verbände in Deutschland, die jeweils einzeln die Rechte von Religionsgemeinschaften beanspruchen.

Nach Jüstens Annahme ist die Vielfalt des Islams in Deutschland ein Hinderungsgrund für den Zusammenschluss zur Religionsgemeinschaft. Es sei aber durchaus machbar, dass sich verschiedene Gemeinschaften mit unterschiedlichen Bekenntnissen bildeten. Die Islamverbände verfolgten jedoch auch divergierende Interessen und repräsentierten nur einen geringen Teil der hier lebenden Muslime.

Islamkonferenz am Dienstag

Die Frage des Religionsunterrichts für die bundesweit 700.000 Schüler und der Aufbau von Studiengängen für islamische Theologie ist Thema beim Treffen der Deutschen Islam Konferenz am Dienstag (29.03.2011) in Berlin. Als erstes Bundesland peilt Nordrhein-Westfalen die flächendeckende Einführung von islamischem Bekenntnisunterricht zum Schuljahr 2012 / 13 an. In sechs weiteren Ländern gibt es entsprechende Schulversuche.

Nach bisheriger Planung sollen islamische Beiräte in den Schulministerien und Universitäten über die Lehrinhalte und Besetzung der Lehrstühle mitentscheiden. Dies, so Jüsten, sei jedoch eine provisorische Konstruktion, die keine Religionsgemeinschaft ersetze. Sie schaffe "verfassungsrechtliche Probleme, die noch längst nicht gelöst und ohne Abweichen vom Begriff der Religionsgemeinschaft wohl auch nicht lösbar sind".

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. undefinedDurchbruch für Islam-Unterricht in Nordrhein-Westfalen (22.02.2011)
  2. undefinedBund fördert Islamisches Zentrum an der Universität Münster (14.10.2010)

Text: Öffnet externen Link in neuem FensterKNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH
28.03.2011

    1. Niedersachsen will islamischen Religionsunterricht starten

Wir beten für Sie!

KLOSTERFÜRBITTE im Monat Februar: Clemensschwestern in Kevelaer.

Die Ursprünge des Bistums

Die Wiedertäufer im Bistum (16. Jahrhundert).

VIDEO-Tipp ...

Was bedeutet Mariä Lichtmess?

Jahr der Barmherzigkeit

Am 8. Dezember hat Papst Franziskus das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet.

Glaubenswissen

Karneval: Brauchtum hat enge Verbindung mit christlicher Bußpraxis.

Dossier: Fasten- und Osterzeit

kirchensite.de informiert in einem Dossier über die wichtigste Zeit im Kirchenjahr.

Heft für Flüchtlinge

Das Hilfswerk "Kirche in Not" bietet für Flüchtlinge ein Heft mit den wichtigsten Gebeten auf Deutsch und Arabisch an

Sorge um Europa

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat sich besorgt zur derzeitigen politischen Verfassung Europas geäußert.

40-stündiges Gebet

Mitte des 19. Jahrhunderts ging "Mutter Kirche" zum Gegenangriff gegen die karnevalistischen "Lustbarkeiten" über. Ihre erfolgreiche Waffe: das Vierzigstündige Gebet.

Beten mit Kindern

Guten Morgen lieber Gott!

Altenheime

Zusammengezählt entspricht die Bewohnerzahl schon einer Kleinstadt: 13.000 Menschen wohnen in 174 Altenheimen der Caritas in der Diözese Münster.

Mittwoch ist Chatzeit

Am Mittwoch zwischen 20.30 und 21.30 Uhr im Chat: Diakon Klaus Elfert.

Bischof Felix Genn

Sein Leben – sein Wirken – seine Texte.

Pastoralberatung

Veränderungsprozesse begleiten.

Wallfahrtsorte

Ginderich: Maria – Königin des Friedens.

Verbände

Deutsche Jugendkraft.

Bistumspartnerschaft Ghana

Geistiger Austausch steht im Vordergrund.

Exerzitien - Besinnungstage

Urlaub für die Seele.

Regionen

Borken-Steinfurt.

Kirche von A bis Z

Beichte: Sakrament der Versöhnung.

Durch das Jahr

Kreuzweg: Mitfühlen mit dem leidenden Jesus.

Geistlicher Impuls

Kreuzwegmeditation: Kreuzige ihn!

Mit der Bibel leben

Bibelarbeit: "Mein Gott, mein Gott, wozu...?"

Heiligenlexikon

26. Februar: Seliger Adalbert und Seliger Ottokar von Tegernsee.

Glaubens-ABC

Büßen: "Tut Buße und glaubt an das Evangelium."

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Reden, Fragen, Antworten finden

im "Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie

Seelsorger vom 25. Januar bis 7. Februar: Diakon Klaus Elfert.

Seelsorger/-innen

Haus der SeelsorgeHaus der Seelsorge

Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Lebenshilfe+Seelsorge: 
  Diakon Klaus Elfert
  klaus.elfertkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand