
Papst Benedikt XVI.
Benedikt XVI. nennt vier "Säulen der Einheit"
Papst: Kirchen weit entfernt von Abendmahlgemeinschaft
Vatikanstadt. Die christlichen Kirchen sind nach Worten Benedikts XVI. noch weit von der Abendmahlgemeinschaft entfernt. Die Feier der Eucharistie sei ein Ausdruck der vollen Gemeinschaft mit Christus und der Gläubigen untereinander, sagte der Papst am Mittwoch (19.01.2011) bei der Generalaudienz im Vatikan. "Leider sind wir von dieser Einheit, um die Christus doch gebetet hat, noch weit entfernt." Benedikt XVI. nahm in seiner Ansprache Bezug auf die laufende Weltgebetswoche für die Einheit der Christen.
Neben dem gemeinsamen Brechen des Brotes nannte der Papst drei weitere Merkmale der Ökumene. Erstens sei die Vertiefung der Lehre der Apostel und der Glaube, wie er im Glaubensbekenntnis bekannt werde, das Fundament, auf dem die Christen stünden. Wichtig sei zweitens die Verpflichtung zu sozialem Engagement, zur Nächstenliebe und zur Gerechtigkeit. Drittens sollten Christen das Gebet pflegen; besonders das Vaterunser, das deutlich mache, dass alle Brüder und Schwestern Jesu seien. Diese vier Punkte, die nach der Apostelgeschichte von der Urgemeinde vorgelebt worden seien, bildeten auch für die Christen heute die "Säulen der Einheit".
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Vespergebet für die Einheit im St.-Paulus-Dom (19.11.2011)
Text:
KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
19.01.2011
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