Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles
11.12.2018
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Wassenach

Beim Festakt (v.l.): Rainer Bender als Vertreter der Ortsvereine von Wassenach, Bischof Felix Genn und Ortsbürgermeister Manfred Sattler.

Bischof Felix Genn Ehrenbürger seines Heimatortes Wassenach

"Hier gehöre ich hin"

Wassenach. Bischof Felix Genn hat am Samstag (21.08.2010) die Ehrenbürgerwürde von Wassenach in der Eifel erhalten. Damit wurde Genns besondere Verbundenheit zu seinem Heimatort gewürdigt.

Die Laudatio auf den Bischof hielt ein Freund und ehemaliger Klassenkamerad, Professor Dr. Gerd Breitbach, der Technische Mechanik am Standort Jülich der Fachhochschule Aachen lehrt. "Auch als Persönlichkeit der Zeitgeschichte hast du dich immer zu Wassenach bekannt", lobte Breitbach. Genn habe früh besondere Begabungen erkennen lassen, er habe eine positive Grundeinstellung, sei hilfsbereit und selbstkritisch: "Deine Leistungen machen dich zu einem Vorbild." Der Bruder des Laudators, Prälat Udo Breitbach, der im Vatikan arbeitet, war ebenso zum Festakt angereist.

Genn: "Münster kann Heimat werden"

"Heimat ist ein mit Erfahrungen und Erlebnissen gefüllter Begriff", sagte Bischof Genn in seinem Dankeswort. Deshalb habe er nach dem Abschied aus dem Elternhaus mehr und mehr spüren können, wo seine Wurzeln sind: "Hier gehöre ich hin, hier fühle ich mich eingebunden." Dennoch könne in der Kirche überall Heimat sein: "Trier ist mir zur Heimat geworden, und auch Münster kann mir zur Heimat werden."

Neben den Angehörigen des Bischofs und zahlreichen Wassenachern nahmen hochrangige Vertreter der Politik am Festakt teil. Der Präsident des rheinland-pfälzischen Landtags, Joachim Mertes (SPD), überbrachte Glückwünsche aus Mainz. Von einem "großen Tag für einen kleinen Ort" sprach Jürgen Pföhler (CDU), Landrat des Kreises Ahrweiler. Johannes Bell (Freie Wählergruppe), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, zu der Wassenach gehört, brachte den Stolz der 18.000 Brohltaler zum Ausdruck, "weil eben selten ein Bischof aus der eigenen Verbandsgemeinde kommt".

Münsteraner "lassen ihn nicht mehr gehen"

Manfred Sattler (CDU), Bürgermeister der Ortsgemeinde Wassenach, übergab die von der heimischen Künstlerin Beate Heinen gestaltete Ehrenbürgerurkunde. Er berichtete von einem Schriftwechsel mit einem Bürger aus dem heutigen Wirkungskreis Genns. "Wir Münsteraner lassen ihn nicht mehr gehen", heiße es darin. Es sei schön, solch positive Rückmeldungen zu bekommen, zumal der Bischof erst seit März 2009 im Bistum Münster tätig sei, sagte Sattler. Die Ortsvereine übergaben ein ganz besonderes Geschenk: ein aus mehr als zehn verschiedenen Natursteinarten im Wasserstrahlschneideverfahren gefertigtes Gemeindewappen.

Vor dem Festakt, in dem der Kirchenchor sang, hatte Genn ein Pontifikalamt in der St.-Remigius-Pfarrkirche zelebriert. Es predigte der Trierer Bischof Stephan Ackermann, der aus dem Nachbarort Nickenich stammt.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Bischof Felix Genn

Text: Hans-Willi Kempenich | Foto: Hans-Jürgen Vollrath
22.08.2010

    1. Dossier: Bischof Felix Genn

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand