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15.11.2018
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Mein Denkmal und ich.

Die Pankratius-Kapelle wurde von der Bruderschaft in Büderich-Gest errichtet.

Mein Denkmal und ich (222) - St.-Pankratius-Kapelle in Büderich-Gest

Betstelle in der Ortschaft

Büderich-Gest. Angeregt hatte den Bau einer Kapelle in Büderich-Gest der frühere Pfarrer Heinrich Hermsen. Der Seelsorger des heutigen Wallfahrtsorts Ginderich, zu dem kirchlich auch die Ortschaft Gest gehört, hatte sich 1987 zum Ziel gesetzt, an markanten Stellen des Orts eine Möglichkeit zum Gebet zu schaffen.

Gerhard Kamperdick-Voß, Landwirt und zwölf Jahre lang Mitglied des Pfarrgemeinderats sowie langjähriger Präsident der Pankratius-Bruderschaft, griff die Idee seines Präses auf. "Kommt, diese Idee wollen wir hier in Gest auch  unterstützen." Und da Gerhard Kamperdick-Voß kein Freund vieler Worte ist, wurde das Vorhaben beherzt mit der Bruderschaft in die Tat umgesetzt. Ein Ort war schnell gefunden:

Gerhard Kamperdick-Voß, Büderich-Gest.

Früher gab es an der Klosterstraße in Gest das Kloster Mariengeist, von dem heute nur noch wenige Grundmauern zu sehen sind. Diese Stelle erschien dem Vorstand der Bruderschaft mehr als geeignet, die Idee des Pfarrers umzusetzen. Der Bau wurde in Eigenleistung umgesetzt, was soviel heißt wie: jedes Bruderschaftsmitglied leistet seinen Beitrag. Baumaterial wurde angefahren, die Mauern hochgezogen, das Dach gedeckt, Leitungen gelegt. Ortsansässige Unternehmen und die Sparkasse förderten das Vorhaben finanziell.

Am 25. Juli 1988 konnte der Grundstein gelegt werden, am 26. August 1989 segnete Präses Hermsen die Kapelle. Im Mittelpunkt der Betstelle steht ein Relief des heiligen Pankratius, das von den Königspaaren und deren Thron gestiftet wurde. Die Kapelle ist für die Bruderschaft und vor allem für ihren Ehrenpräsidenten Kamperdick-Voß Anlaufstelle, wenn es darum geht, im Alltag innezuhalten.

"Hier erinnern wir an die Gefallenen der beiden Weltkriege. Wenn jemand aus der Bruderschaft gestorben ist, sprechen wir ein Gebet und zünden eine Kerze an", sagt Kamperdick-Voß. Der 79-Jährige weiß, dass viele Gester die Möglichkeit nutzen, in der Kapelle ihr Anliegen im Gebet vorzubringen. Insofern ist die Idee von Pfarrer Hermsen aufgegangen.

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Text: Jürgen Kappel | Foto: Jürgen Kappel in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
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