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24.05.2012
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Versprechungsfeier

Legten das "Versprechen der Barmherzigkeit" ab: Andre Sühling, Sabine Milde, Marianne Stuhldreier, Horst Stuhldreier und Monika Wilde

Versprechungsfeier der "Dienerinnen und Diener des Evangeliums"

Sichtbares Zeichen im Alltag

Münster. Ein bewegender Tag war der Samstag (27.02.2010) für die Gemeinschaft der "Dienerinnen und Diener des Evangeliums". Im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Ludgerikirche in Münster mit Domkapitular Christoph Hegge gaben vier Laien und ein Diözesanpriester ihr "Versprechen der Barmherzigkeit" ab.

Zu Beginn der Feier begrüßte Schwester Nicola Reers die Gäste und erklärte mit Blick auf die Versprechenden: "Schon lange wissen sie sich zugehörig zur Gemeinschaft und das wollen wir heute feiern." Dabei gehöre jeder in den verschiedenen Lebensständen und Berufen auf seine eigene Art und Weise dazu. Den Dienst zu stärken, in dem sich jeder Einzelne befindet, hält die Schwester der geistlichen Gemeinschaft für wichtig.

Monika Wilde, Sabine Milde, sowie das Ehepaar Horst und Marianne Stuhldreier bezeugten mit ihrem Versprechen ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft. Der Diözesanpriester André Sühling erneuerte sein bereits abgelegtes Versprechen für weitere drei Jahre. Dabei waren auch Übersetzer gefragt, denn auch aus Polen, Portugal und Frankreich waren Gemeinschaftsmitglieder zu diesem besonderen Tag nach Münster gekommen.

Leben mitten in dieser Welt

In seiner Predigt ging Hegge der Frage nach, welche Funktion die Gemeinschaft innerhalb der Kirche hat. "Dienerinnen und Diener des Evangeliums teilen unser Leben mitten in dieser Welt. Sie tun, was wir auch tun, denn sie wollen für Christus leben, der die lebendige Barmherzigkeit ist", erläuterte der Domkapitular. In den Dienerinnen und Dienern Gottes sei der Gedanke lebendig, dass durch die Wunden Jesu alle Menschen geheilt seien und seine Barmherzigkeit Stärke und Liebe bewirke. Aus der lebendigen Begegnung mit Christus verwandele sich so das ganze Leben.

"Salz sein heißt, Mut zu haben, zu allen Menschen zu gehen, die innerlich Schmerz empfinden und unter Not und Ängsten leiden", erklärte Hegge. Die Gemeinschaft werde gebraucht als Zeuge des Lebens und sichtbares Zeichen der Barmherzigkeit Gottes mitten im Alltag.

Foto: Franzis Rewer | Foto: Franzis Rewer
28.02.2010

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