
Die Katholiken gedenken an Allerheiligen und Allerseelen ihrer Verstorbenen; sie gehen zu den mit Blumen geschmückten Gräbern und zünden Kerzen an.
Papst Benedikt XVI.:
Für die Verstorbenen beten
Vatikanstadt. Papst Benedikt XVI. hat zum Allerseelenfest zum Gebet für die verstorbenen Angehörigen, Freunde und Bekannte aufgerufen. Dieses Gebet sei eine wirksamere Ehrerweisung als der traditionelle Besuch an den Gräbern, sagte er am Sonntag (01.11.2009) bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz.
In den Gräbern ruhten nur die sterblichen Überreste der Verstorbenen in Erwartung der Auferstehung am Jüngsten Tage. Ihre Seelen seien dagegen bereits in der Hand Gottes. Für sie solle man beten und Taten des Glaubens, der Hoffnung der Liebe verrichten, betonte der Papst.
Das am Sonntag gefeierte Fest Allerheiligen sei ein Fest der Hoffnung auf das ewige Leben, sagte Benedikt XVI. auf dem Petersplatz. Er erinnerte daran, dass das antike Pantheon vor 1.400 Jahren vom heidnischen Tempel zur christlichen Gedenkstätte umgewidmet wurde.
Im Jahre 609 wurde die Kultstätte der Gottesmutter und allen Märtyrern geweiht. Der ehemalige Tempel aller heidnischen Gottheiten sei somit zur Verehrungs- und Gebetsstätte für die christlichen Blutzeugen geworden und darüber hinaus für alle Heiligen.
Anlässlich des Priesterjahres rief Benedikt XVI. ganz besonders zur Verehrung der heiligen Priester auf, die von der Kirche offiziell zur Ehre der Altäre und zum Vorbild aufgrund ihrer geistigen und pastoralen Tugenden erhoben worden war.
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Gebete für Verstorbene
Text:
KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Dieter Lammerding
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