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11.12.2018
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Dienerinnen der Armen

Vor dem festlich geschmückten Grab von Schwester Petra gedachten die Bischöfe und Schwestern der Gründerin des Ordens der "Dienerinnen der Armen".

"Dienerinnen der Armen" in Indien

Orden strebt Seligsprechung von Schwester Petra an

Oelde / Indien. Der Orden "Dienerinnen der Armen" in Indien setzt sich für die Seligsprechung der Ordensgründerin Schwester Petra Mönnigmann ein. Die gebürtige Oelderin hatte 1969 in Indien die Gemeinschaft "Dina Sevana Sabha" (DSS) - "Dienerinnen der Armen" gegründet, die sich seither für Menschen in Not einsetzt. 1976 war Schwester Petra bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Seligsprechung sei am 14.06.2009 in Indien gemacht worden, teilten der Orden und das "Hilfswerk Schwester Petra" mit Sitz in Beckum mit. An diesem Tag wäre Schwester Petra 85 Jahre alt geworden. In Pattuvam, dem Gründungsort der Gemeinschaft, wo sich auch das Grab Schwester Petras befindet, haben den Angaben zufolge etwa 3.000 Gläubige einen Gottesdienst zu Ehren der Gründerin gefeiert. Dabei habe Varghese Chakkalakal, der Bischof des Bistums Kannur, Schwester Petra öffentlich zur "Dienerin Gottes" ernannt.

Oberin und Mitschwestern bestärkt

Wie das "Hilfswerk Schwester Petra" mitteilt, habe der Bischof sich intensiv mit dem Leben von Schwester Petra beschäftigt und die Oberin des Ordens, Schwester Berthalomia, sowie die Mitschwestern darin bestärkt, den wahrscheinlich langen Weg bis zur Seligsprechung zu gehen. Während des Hochamts verdeutlichte er, wie sehr Schwester Petra Gott, die Armen und ihre Mitschwestern geliebt hatte.

Die Schwestern der "Dienerinnen der Armen" freuten sich den Angaben zufolge sehr über den Beginn des Seligsprechungsprozesses, da dadurch der Orden auch in Indien in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werde. Die Nachricht über die Ernennung Schwester Petras zur "Dienerin Gottes" sei in vielen indischen Zeitungen und im Fernsehen gemeldet worden. Gleichzeitig möchten die Schwestern vermeiden, dass durch den Seligsprechungsprozess das Bild der bescheidenen und aufopferungsvoll arbeitenden Ordensgründerin verfälscht wird.

Einsatz für die Ärmsten der Armen

Schwester Petra Mönnigmann wurde 1924 in Oelde geboren. Die ausgebildete Gymnasiallehrerin, die 1952 in den Ursulinenorden eintrat, reiste 1966 das erste Mal nach Indien. Während ihrer Missionsarbeit traf sie auf Menschen, die in bitterster Not und Armut lebten und erkannte, dass sich kaum jemand für diese Menschen zuständig fühlte. Sie kümmerte sich um diese Ärmsten der Armen und stieß damit vor Ort oft auf Unverständnis. Mit acht indischen Frauen gründete sie die Gemeinschaft "Dienerinnen der Armen". Die Frauen verteilten keine Almosen, sondern halfen den Armen dabei, dem Elend zu entkommen.

Heute zählt der Orden fast 650 Schwestern, die in 84 Stationen in Indien und in zwei Niederlassungen in Deutschland tätig sind. Auch in Oelde leben fünf Schwestern der Gemeinschaft. In Deutschland unterstützt das "Hilfswerk Schwester Petra" die Arbeit der Ordensfrauen.

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  1. Öffnet externen Link in neuem FensterOrdens-Porträt: Dienerinnen der Armen in Oelde

Text: Almud Schricke / pd | Foto: pd
21.06.2009

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