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19.07.2018
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Papst Franziskus.

Papst Franziskus betet an der Weltkriegs-Gedenkstätte Redipuglia.

Papst Franziskus beklagt:

Menschen haben aus Kriegen noch immer nicht gelernt

Vatikanstadt. Einen Tag nach seinem Gedenken für die Toten des Ersten Weltkriegs hat Papst Franziskus noch einmal an die Welt appelliert, die Konsequenzen aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts zu ziehen und den Krieg als Mittel der Politik abzulehnen. Krieg sei ein Wahnsinn und bringe nichts als Übel und Tod, sagte er bei seinem Angelus-Gebet am Sonntag (14.09.2014) vor Zehntausenden auf dem Petersplatz. "Die Menschheit hat daraus noch immer nicht ihre Lektion gelernt." Nach dem Ersten Weltkrieg mit 15 Millionen Toten sei ein zweiter gekommen und noch immer wüteten viele andere auf der Welt. Dagegen helfe nur der Geist der Versöhnung, so Franziskus.

Am Samstag (13.09.2014)  hatte der Papst an der italienischen Gedenkstätte Redipuglia der Gefallenen des Ersten Weltkriegs gedacht und für den Frieden gebetet. Noch immer gelinge es "Planern des Schreckens" und der Waffenindustrie, die Menschen aus Macht- und Profitgier und für geopolitische Interessen in Kriege zu stürzen, beklagte er dabei.

Papst Franziskus traut 20 Paare

"Beendet den Tag nie, ohne wieder Frieden zu schließen", gab Papst Franziskus den 20 Paaren, die er am Sonntag traute, mit auf den gemeinsamen Lebensweg. Die Männer und Frauen aus dem Bistum Rom gaben sich bei der Zeremonie im Petersdom nach dem Sprechen der Hochzeitsformel durch den Papst das Ja-Wort. Zuvor hatte Franziskus in seiner Predigt die Ehe als Symbol des Lebens hervorgehoben. Diese sei keine Fiktion. "Sie ist eine anspruchsvolle Reise, manchmal schwierig, auch konfliktvoll, aber so ist das Leben." Der Glaube an Jesus schenke Ehepaaren die Freude, um diesen Weg gemeinsam zu gehen und bewahre sie davor, den Mut zu verlieren.
Die Ehe stehe für die Familie, betonte der Papst. "Unschätzbar ist die Kraft, das Aufkommen an Menschlichkeit, das in einer Familie vorhanden ist: die gegenseitige Hilfe, die erzieherische Begleitung, die Beziehungen, die mit den Menschen mitwachsen, das Teilen der Freuden und der Schwierigkeiten", führte der Papst aus. Er wünsche den Brautleuten einen glücklichen und fruchtbaren Lebensweg und Gottes Segen, schloss der Papst.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Papst Franziskus

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, ms | Foto: Reuters
14.09.2014

    1. Übersicht: Papst Franziskus
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