
- Der weiße Sonntag hat seinen Namen von den weißen Kleider, die die Erstkommunionkinder tragen.
Reinigung von aller Schuld
Weißer Sonntag
In der jungen Kirche war die Osternacht der einzige Tauftermin des Jahres. Bei der Taufe erhielten die Täuflinge (meist waren es Erwachsene) weiße Kleider als Zeichen für die Reinigung von aller Schuld und das neue Leben mit Christus, das in der Taufe begonnen hat.
Diese weißen Gewänder trugen die neuen Christen bis zum Sonntag nach Ostern, der daher den Namen "Weißer Sonntag" erhielt.
Seit dem 18. Jahrhundert wurde dieser Tag weithin als Tag der feierlichen Erstkommunion genutzt. Zum Teil geschieht dies noch heute in einigen Gemeinden.
Weitere Erstkommunion-Termine sind das Hochfest Christi Himmelfahrt und der Sonntag davor und danach.
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Text: Norbert Göckener | Foto: Michaela Kiepe
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