
- Besinnung, Stille, Meditation: Gemeinsame Gebetszeiten sind ein Merkmal der Taizé-Spiritualität.
Kleiner Ort mit weltweiter Ausstrahlung
Taizé
Taizé gilt als Symbol der ökumenischen Bewegung. Der kleine Ort nahe dem ostfranzösischen Cluny ist Sitz einer geistlichen Gemeinschaft, die zum Treffpunkt für Jugendliche aus der ganzen Welt wurde. Gegründet wurde die Gemeinschaft 1949 von dem inzwischen verstorbenen Protestanten Roger Schutz.
Jährlich finden auf Einladung der ökumenischen Bruderschaft von Taizé um die Jahreswende Europäische Jugendtreffen statt. Diese Veranstaltungen verstehen sich als "Zeichen der Hoffnung" und wollen Begegnung zwischen Nationen und Konfessionen ermöglichen.
Die erste Zusammenkunft gab es 1978 in Paris. Zu den mehrtägigen Veranstaltungen, die unter anderem in Breslau, Warschau, Budapest, Köln, München und Wien stattfanden, kommen jeweils zwischen 80.000 und 100.000 Jugendliche aus allen europäischen Ländern.
Im Mittelpunkt der Treffen, die jährliche Etappen auf dem von Taizé ausgehenden "Pilgerweg des Vertrauens" sind, stehen Gebete, Meditationen und Gottesdienste.
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KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
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