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27.03.2017
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Stigmatisation
Anna Katharina Emmerick trug die Wundmale Jesu.

Wundmale Christi

Stigmatisation

Der Stigmatisierte (griech. stigma = Zeichen) trägt die Wundmale Christi an seinem Körper. Es können sowohl die Geißelungs- und Dornenkrönungswunden als auch die Wunden an Händen und Füßen, entsprechend der Annagelung an das Kreuz, auftreten.

Solche Stigmatisationen brauchen an sich kein eigentliches Wunder bedeuten, sondern ähnliche Erscheinungen können auch auf der Grundlage der Parapsychologie beobachtet werden (Stillstand der Ernährung und des Schlafbedürfnisses). Die Stigmata bleiben, ohne zu eitern oder entzündet zu werden, oft lange offen; sie widerstehen ärztlicher Behandlung und bluten periodisch.

Manche bezeichnen Stigmatisation grundsätzlich als Formen von "Hysterie". Bedauerlich ist allerdings, dass manchmal ärztliche Untersuchungen verweigert und unterlassen wurden.

Wo die Stigmatisation aus einem tiefen Miterleben und Miterleiden des Kreuzestodes Christi hervorgeht, hat sie großen Einfluss auf die Frömmigkeit der Menschen. Man zählt über dreihundert Stigmatisierte, darunter auch einige Protestanten und Nichtchristen.

Zu den bekanntesten katholischen Stigmatisierten gehören Franz von Assisi (1224), Therese von Konnersreuth (1895-1962) und der Kapuziner Pio von Pietrelcina (geb. 1887).

Bei einem Selig- oder Heiligsprechungsprozess spielt die Stigmatisation keine Rolle. Maßgebend ist lediglich das außergewöhnliche Tugendleben der Stigmatisierten.

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Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts, Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996 | Foto: Archiv

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