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14.02.2016
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Handauflegung
Die anwesenden Priester spenden den neu Geweihten durch Handauflegung den Segen.

Handauflegung im Dom

Priesterweihe

Das Sakrament der Weihe ist in der römisch-katholischen Kirche in drei Stufungen gegliedert: die Diakonen-, die Priester- und die Bischofsweihe. Die Priesteramtskandidaten haben sich in einem (mindestens) fünfjährigen Philosophie- und Theologiestudium, durch ein "Gemeindejahr", eine vertiefende Ausbildung im Priesterseminar sowie als Diakone in einer Gemeinde des Bistums auf die Priesterweihe vorbereitet.

Sie findet für gewöhnlich in der Kathedrale (Bischofskirche) der Diözese statt - zumeist an hohen kirchlichen Feiertagen, im Bistum Münster am Nachmittag des ersten Pfingsttages. Die Priesterweihe beginnt in der Eucharistiefeier nach dem Evangelium und hat folgende Gliederung: Aufruf der Kandidaten, kurze Ansprache des Bischofs zu den Aufgaben des Priesters (griech. Presbyter), Gehorsamsversprechen, Herabrufung des heiligen Geistes in der Allerheiligenlitanei, Handauflegung des Bischofs und aller anwesenden Priester sowie das Weihegebet. Zu den nachfolgenden "ausdeutenden Zeichen" im Weiheritus gehören das Anlegen der priesterlichen Gewänder, die Salbung der Hände, die Überreichung von Kelch und Patene (Hostienschale) sowie der Friedensgruß. Die heilige Messe konzelebrieren die Neupriester dann mit dem Bischof.

In der Woche nach der Priesterweihe feiern die Neugeweihten in der "Primiz" (von lat. primus = der erste) ihre erste Eucharistie in der Heimat- und in der Diakonatsgemeinde. Dort spenden sie - ebenfalls durch Handauflegung und Gebet - ihren Primizsegen. Einige Zeit nach der Priesterweihe treten die jungen Geistlichen ihre erste Kaplans- bzw. Vikarstelle in einer Gemeinde des Bistums an.

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Text: Bischöfliche Pressestelle Münster | Foto: Michael Bönte
Juni 2003

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