
- Im Bistum Münster wirkten 2003 etwa 3.500 Ordensleute in 78 verschiedenen Gemeinschaften.
Gemeinschaften geistlichen Lebens
Orden
Als Orden werden in der katholischen Kirche Gemeinschaften geistlichen Lebens bezeichnet. Ihre Mitglieder verpflichten sich nach der Ablegung feierlicher Gelübde auf Dauer zu einer Lebensweise nach den Evangelischen Räten: Gehorsam, Ehelosigkeit und Armut - um auf diese Weise Gott zu dienen.
Die Ordensleute leben unter einem gemeinsamen Oberen nach einer durch die Regel oder Konstitution der Gemeinschaft bestimmten Lebensordnung. Ordensleute nehmen in manchen Gemeinschaften einen neuen Namen an und tragen eine bestimmte Tracht.
Man unterscheidet zwischen "kontemplativen" und "aktiven" Orden, also solchen, die sich vor allem der Meditation und dem Gebet widmen und anderen, die erzieherische, soziale oder missionarische Tätigkeiten ausüben.
Das Kirchenrecht von 1983 fasst unter der Bezeichnung "Institute des gottgeweihten Lebens" alle Vereinigungen der Kirche zusammen, deren Mitglieder sich öffentlich auf ein Leben nach den Evangelischen Räten verpflichtet haben. Neben Orden und Kongregationen gehören dazu auch die so genannten Säkularinstitute, in denen meist kein Gemeinschaftsleben stattfindet.
Weltweit gehören mehr als eine Million Menschen einem Orden oder einem Institut des gottgeweihten Lebens an, das sind 0,12 Prozent aller Katholiken. Unter den Ordensleuten sind 72,5 Prozent Frauen.
In Deutschland gab es 1994 mehr als 39.000 Mitglieder in Frauenorden und rund 6.000 Mitglieder in Männerorden.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Kirche von A bis Z: Kongregation
Ausdruck der Vielfalt und Buntheit des Geistes der Kirche
Klosterfürbitte: Ordensleute nehmen Ihre Anliegen mit ins Gebet
Kirche von A bis Z: Kirchenrecht
Mehr zum Thema im Internet:
Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts, Gerhard (Hrsg.), Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996 | Foto: Michael Bönte
September 2003
Übersicht: Ökumene
Das griechische Wort "Ökumene" heißt wörtlich übersetzt "die ganze bewohnte Erde" und meint die Bemühungen um die Einheit aller getrennten Christen.
Bibelarbeiten
Die Bibelarbeiten befassen sich mit Schriftstellen aus dem Alten und Neuen Testament und eignen sich für die Gemeindearbeit und für die persönliche Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.
9. September: Maria Euthymia
Emma Üffing aus Halverde trat als knapp 20-Jährige den Clemensschwestern in Münster bei und erhielt den Ordensnamen Maria Euthymia.
Orden und Gemeinschaften
Eine Vielfalt von Orden und Neuen Geistlichen Gemeinschaften belebt das Glaubensleben im Bistum Münster.
Drei neue Weihbischöfe
Dieter Geerlings, Christoph Hegge und Wilfried Theising haben sich sehr über die zahlreichen Glückwünsche zu ihrer Ernennung in kirchensite.de gefreut.
Mit der Bibel leben
Dann geh und handle genauso! - Die Beispielgeschichte vom barmherzigen Samariter.
Wallfahrtsorte
Billerbeck: Hier starb im März 809 der heilige Liudger, der erste Bischof von Münster.
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