
- Klassische Krippendarstellung: Maria und Josef - umrahmt von Hirten mit ihren Tieren Tieren - beten das Jesuskind an.
Darstellung des Weihnachtsgeschehens
Krippen
Krippen sind szenisch angeordnete Figuren und Figurengruppen in einer künstlich aufgebauten Landschaft. Dargestellt werden vor allem Szenen aus dem Weihnachtsfestkreis: Verkündigung der Geburt, Gang über das Gebirge, Herbergssuche, Geburt, Anbetung der Engel, Hirten und Könige, ferner der Kindermord, die Flucht nach Ägypten, die Beschneidung, der Tempelgang und die Hochzeit von Kanaa.
Ihren Ursprung haben die Krippen in den geistlichen Schauspielen, den Mysterien, die schon im 10. und 11. Jahrhundert in England und im französischen und deutschen Sprachraum aufgeführt wurden. In diesem Zusammenhang muss die Weihnachtsfeier des heiligen Franz von Assisi erwähnt werden, der im Wald von Greccio 1223 in freier Landschaft mit lebenden Tieren eine Darstellung des Weihnachtsgeschehens aufbaute.
Die Weihnachtskrippe hat einen Vorläufer im "Kindleinwiegen" der mittelalterlichen Klosterfrauen, die dazu eine hölzerne Christkindfigur gebrauchten. Volkstümlich wurde die Krippe im Laufe des 17. Jahrhunderts.
Die Bezeichnung "Krippe" entstand zur gleichen Zeit durch die Übertragung des Wortes Krippe, gleich Futterkrippe oder Lagerstatt des Christuskindes, auf die gesamte Szenerie.
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Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.), Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996 | Foto: Michael Bönt
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