
- Das Pilger nach Santiago de Compostal wird in den vergangenen Jahren immer beliebter.
Auf den Spuren des Apostels
Jakobspilger in Zahlen
Die Zahl der Jakobspilger nimmt seit Ende der 80er Jahre ständig zu. Machten sich 1990 noch 4.918 Menschen nach Santiago auf, waren es 2002 bereits 68.952. Die bisherige Rekordzahl von 154.613 Pilgern wurde allerdings im "compostelanischen Heiligen Jahr" 1999 erzielt - eine Zahl, die im kommenden "Heiligen Jahr" 2004 wohl noch übertroffen wird. Zwei Drittel aller Jakobspilger sind Spanier; als nächstgrößere Gruppen folgen mit weitem Abstand Franzosen, Deutsche und in den vergangenen Jahren auch zunehmend Nord- und Südamerikaner.
Drei von vier Jakobspilgern starten ihren Weg erst jenseits der Pyrenäen in Spanien. In St.-Jean-Pied-de-Port, dem letzten Ort auf französischer Seite, passierten in den ersten sieben Monaten des Jahres 1997 insgesamt 1.900 Jakobspilger. Im gleichen Zeitraum 2002 waren es schon 13.800, davon 1.345 Deutsche – Tendenz ständig steigend. Etwa 61 Prozent der Pilger sind Männer, 39 Prozent Frauen. Unter 35 Jahre waren 30 Prozent, 35 bis 50 Jahre 26 Prozent, 50 bis 65 Jahre 37 Prozent und darüber 7 Prozent.
Beim Beantragen des Pilgerpasses gaben 1999 Wanderer folgende Motivationen an (Mehrfachnennung möglich): religiöses Interesse 34 Prozent, spirituelles 63 Prozent, kulturelles 54,5 Prozent; die sportliche Herausforderung suchten 33,5 Prozent. In Santiago trafen 2001 mehr als drei Viertel der Pilger zu Fuß ein, zu etwa 20 Prozent mit dem Fahrrad und 0,3 Prozent mit dem Pferde.
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Text:
KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
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