
- Nicht mehr in allen deutschen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag: das Fronleichnamsfest.
Bayern ist Spitzenreiter
Feiertage
In Deutschland gibt es je nach Region bis zu 13 gesetzliche Feiertage, die selten oder nie auf einen Sonntag fallen. Drei davon sind weltlich, nämlich der 1. Januar, der 1. Mai und der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit. Die übrigen haben einen christlichen Ursprung, wobei Feiertage wie Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt und Allerheiligen nur in eher katholischen Regionen und der Reformationstag sowie der Buß- und Bettag nur in vorwiegend protestantisch geprägten Gebieten arbeitsfrei sind.
Spitzenreiter ist Bayern mit zwölf landesweiten Feiertagen sowie Mariä Himmelfahrt als Feiertag in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung. In Augsburg ist darüber hinaus auch der 8. August als Friedensfest arbeitsfrei. Mit elf die wenigsten Feiertage haben Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin. Der Buß- und Bettag gilt nur noch in Sachsen als arbeitsfreier Feiertag; in den übrigen Bundesländern wurde er 1995 im Rahmen der Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft.
Im europäischen Vergleich liegen Spanien und Portugal mit 14 Feiertagen an der Spitze. Briten, Schweden, Schweizer und Iren haben 9. Am Ende liegen die Niederländer mit sieben.
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Text:
KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH | Foto: Michaela Kiepe
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