
- Bei einer Bestattung wird der Sarg des Verstorbenen in das Grab hinabgelassen.
Feier der Gemeinschaft über den Tod hinaus
Bestattung
Auf ein kirchliches Begräbnis hat jeder Getaufte und nicht freiwillig aus der Kirche Ausgetretene einen Anspruch. Die kirchliche Bestattung ist eine liturgische Feier der Kirche, bei der die Gemeinschaft mit dem Verstorbenen betont und – vor allem den Angehörigen – die tröstende und aufrichtende Botschaft von Jesu Tod und Auferstehung verkündet wird.
Geleitet wird ein kirchliches Begräbnis von einem Priester oder Diakon. Der Bischof kann auch Pastoralreferenten mit der Leitung von Begräbnisfeiern beauftragen. Die Kirche hat einen eigenen Ritus hierfür entwickelt. Die wesentlichen Inhalte sind: Gebet, Lesung, Ansprache, Einsegnung des Toten und des Grabes. Nach Möglichkeit soll eine Eucharistiefeier vorausgehen oder folgen. Diese Messe bei der Beerdigung wird Requiem genannt.
Nach dem Kirchenrecht ist das kirchliche Begräbnis denjenigen zu verweigern, die sich von der Kirche und ihrem Glaubensverständnis offenkundig losgesagt haben, ebenso denjenigen, die sich für die Feuerbestattung aus Gründen entschieden haben, die der christlichen Glaubenslehre entgegengesetzt sind.
Demjenigen, der in seiner persönlichen Lebensführung in einem schwerwiegenden Widerspruch zur kirchlichen Glaubenslehre gestanden hat, ist das kirchliche Begräbnis nur dann zu verweigern, wenn andernfalls ein öffentliches Ärgernis entstünde.
Die Frage, ob in begründeten Einzelfällen aus der Kirche Ausgetretene kirchlich bestattet werden können, ist differenziert und jeweils konkret zu beantworten. In allen Zweifelsfällen ist der Ortsbischof zu befragen.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Übersicht: Kultur des Abschieds
Kirche von A bis Z: Kirchenmitgliedschaft
Kirche von A bis Z: Kirchenrecht
Kirche von A bis Z: Requiem
Glaubens-ABC: Auferstehung des Leibes
Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996 | Foto: Michael Bönte
Das aktuelle Interview
Bischof Genn ruft Gruppen und Gremien zu einem "Beraten im geistlichen Sinn" auf. Er ermuntert dazu, in den Gruppen mehr noch als bisher miteinander den Glauben zu teilen.
Bibelarbeiten
Die Bibelarbeiten befassen sich mit Schriftstellen aus dem Alten und Neuen Testament und eignen sich für die Gemeindearbeit und für die persönliche Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.
29. Juli: Martha von Bethanien
Nach Jesu Tod und Auferstehung verliert sich die historische Spur der Martha von Bethanien.
Kirche von A bis Z
Das Vaterunser erscheint in dreifacher Überlieferung in den Evangelien in leicht unterschiedlichen Versionen.
Wallfahrtsorte
Warendorf: Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich in der Laurentiuskirche eine bewegliche und bekleidete Gliederpuppe, die die heilige Maria mit dem Kinde darstellt.
Ehe- und Familienseelsorge
Kirchlich heiraten, Ehe und Familie leben, Kinder religiös erziehen: Unterstützung für Paare in allen Lebenssituationen bietet das Referat Ehe- und Familienseelsorge im Bischöflichen Generalvikariat Münster.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Frank Wietharn
wietharn
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de











Newsticker für Ihr Web