
- Der Aberglaube besagt, dass es Glück bringe, Münzen mit der linken Hand über die rechte Schulter in den römischen Trevi-Brunnen zu werfen.
Geister - Zauber - Horoskope - Magie - Wahrsagerei
Aberglaube
Trotz Aufklärung und technischem Fortschritt setzen auch heute noch viele Menschen ihr Vertrauen auf Horoskope und Wahrsagereien, auf Amulette und Maskottchen, sie haben Angst vor der Zahl 13 oder der schwarzen Katze. Es werden "schwarze Messen" zelebriert, um mit dem Teufel in Kontakt zu treten.
Ein solches Verhalten wird "verkehrter Glaube", Aberglaube (aber: im Sinn von gegen, wider) genannt. Statt im Glauben den Blick auf den absolut souveränen Gott zu richten, und sich seiner Führung anzuvertrauen, um von ihm allen Segen und alles Heil zu erwarten, sieht der abergläubische Mensch hinter allem, was geschieht, die Existenz von Geistern, anonymen Mächten und bedrohlichen Gewalten.
Der abergläubische Mensch versucht, durch eigenes Tun das Schicksal für sich günstig zu stimmen oder schädlichen, fremden Zauber abzuwehren. Der Aberglaube widerspricht darum dem christlichen Glauben.
Aberglaube ist auch dort vorhanden, wo legitime religiöse Praktiken wie das Gebet, das Sich-Bekreuzigen, die Verehrung von Bildern, Symbolen und Kruzifixen im magischen Sinn missbraucht werden, so dass ihnen eine Macht zugeschrieben wird, die ihnen nicht innewohnt, sondern die nur Gott hat.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996| Foto: Michael Bönte
Februar 2009
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