Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles  >  Kirche heute
01.07.2016
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Rettungskräfte im Einsatz an der Unglücksstelle bei Bad Abiling.

Rettungskräfte im Einsatz an der Unglücksstelle bei Bad Abiling.

Entsetzen nach Zugunglück in Bad Aibling / Kardinal Marx:

"Mit Erschütterung den Angehörigen verbunden"

Bad Aibling/München. Mit Entsetzen und Trauer haben die großen Kirchen in Bayern auf das schwere Zugunglück im oberbayerischen Bad Aibling mit neun Toten reagiert. "Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme gehören den Opfern dieses Unglücks, das Menschen aus dem Leben riss und viele verletzte", erklärte der Münchner Kardinal Reinhard Marx am Dienstag (09.02.2016). Der bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte, er sei in Gedanken und im Gebet bei den Betroffenen. Am Abend soll in der Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Bad Aibling der Opfer gedacht werden.

Am Dienstagmorgen waren in Bad Aibling bei Rosenheim zwei Nahverkehrszüge auf einer eingleisigen Strecken frontal aufeinander geprallt und teils entgleist. Dabei starben nach jüngsten Polizeiangaben mindestens neun Menschen. Zehn weitere wurden nach Polizeiangaben schwer, 8 mittelschwer und 63 leicht verletzt. Zwei Personen gelten demnach noch als vermisst. Die Unglücksursache ist bisher unklar. Rund 500 Rettungskräfte waren nach Angaben von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) im Einsatz, darunter auch Helfer aus Österreich. Sie seien großen Belastungen ausgesetzt, so der Minister.

20 Notfallseelsorger im Einsatz

An der Unglücksstelle sind neben Polizei, Sanitätern und Feuerwehr auch 20 katholische und evangelische Seelsorger tätig, der Beauftragte für Notfallseelsorge in Bayern, Hanjo von Wietersheim, am Dienstagmittag erklärte. Weitere Kräfte seien "in Alarmbereitschaft". Die Notfallseelsorger vor Ort hätten bereits die Unverletzten und Angehörigen vor Ort betreut sowie Sammelstellen für Angehörige eingerichtet und Todesnachrichten an Angehörige überbracht.

Zusätzlich würden sich gerade viele Seelsorger darauf vorbereiten, die Einsatzkräfte nach dem Ereignis zu betreuen. Eine Sprecherin des Erzbistums sagte, dass die Feuerwehrseelsorge vor Ort sei. Von Wietersheim betonte, Notfallseelsorger seien bei einem derart "ungewöhnlichen und grässlichen Ereignis" besonders wichtig. Mit einer "solchen Ausnahmesituation klarzukommen" sei für die Verletzten, Angehörigen und die Rettungskräfte sehr schwierig.

Gebet für Opfer und Angehörige

"Mit großer Erschütterung fühlen wir uns den Angehörigen der Opfer als Kirche verbunden", sagte Marx, der Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist. Er bete für die Opfer und ihre Angehörigen. "Wir erbitten Gottes Beistand und Trost für sie." Der Erzbischof dankte den Rettungskräften und Notfallseelsorgern für ihren Einsatz.

Man sei in Gedanken "vor allem bei den Angehörigen derjenigen, die gestorben sind", sagte Bedford-Strohm. "Es ist etwas Fürchterliches, wenn man zur Arbeit fährt und mitten im Alltag ist und dann ganz plötzlich so etwas Schlimmes passiert." Er sei froh, dass die Pfarrer vor Ort sowie die Notfallseelsorger alles täten, was möglich sei, um die Betroffenen zu begleiten, fügte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hinzu.

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
09.02.2016

Dossier: Heiliger Paulus

Der heilige Paulus ist Patron des Bistums Münster und des münsterschen Domes.

Reisesegen

Kein Segen für Blech.

Psalm 121

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.

Glaubenswissen

Scheidung: Nur durch den Tod.

Telefonseelsorge

Anonyme Hilfe rund um die Uhr.

VIDEO-Tipp ...

Freiwilligendienst im Ausland: "Besser als rumreisen"

EU-Austritt

Ex-Präsident des EU-Parlaments Pöttering: EU muss sich nach "Brexit" auf Werte besinnen.

Kinder- und Jugendseelsorge

Rückenwind für Ideen.

Caritas Jubiläum

Welche Gründe zum Feiern die Caritas sieht, das erläutern Josef Leenders als Vorsitzender und Heinz-Josef Kessmann als Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Münster.

Bischof Felix Genn

Sein Leben – sein Wirken – seine Texte.

Ferienfreizeiten

Daheim und unterwegs.

Heiligenlexikon

31. Juli: Ignatius von Loyola.

Glaubens-ABC

Engel: Gottes Bote.

Durch das Jahr

Kräuterweihe an Mariä Himmelfahrt.

Regionen

Borken-Steinfurt.

Wallfahrtsorte

Kevelaer: Trösterin der Betrübten.

Verbände

Kolpingwerk.

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand