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25.08.2016
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Neujahrsmesse

An der Neujahrsmesse mit Papst Franziskus wirkten auch Sternsinger mit – darunter drei aus dem Bistum Eichstätt.

Papst und Bischöfe zu Neujahr

Franziskus: "Das Gute gewinnt immer"

Vatikanstadt/Bonn. Der Papst und die deutschen Bischöfe haben zum Jahreswechsel zu Frieden und Solidarität aufgerufen. "Der Feind des Friedens ist nicht nur der Krieg, sondern auch die Gleichgültigkeit", sagte Papst Franziskus am Neujahrstag auf dem Petersplatz. Am Silvesterabend hatte er trotz aller Krisen und Konflikte zu Zuversicht gemahnt: "Das Gute gewinnt immer, auch wenn es in manchen Momenten schwächer und unsichtbar zu sein scheint", sagte er im Petersdom.

Das Jahr 2015 sei von "unsagbaren Leiden vieler Unschuldiger" geprägt gewesen, so Franziskus. Zugleich habe es "großartige Gesten der Güte, der Liebe und der Solidarität" gegeben. Solche Zeichen der Liebe könnten und dürften nicht "von der Rücksichtslosigkeit des Bösen verdunkelt werden".

Auch zur Zeit der Geburt Jesu vor 2.000 Jahren hätten Krieg und Gewalt geherrscht. Dennoch sei dieser "reißende Fluss" machtlos gegen den "Ozean der Barmherzigkeit". Die Kraft des Glaubens könne bewirken, "was weder die Vernunft der Philosophen noch die Verhandlung der Politik zu erreichen vermag", sagte Franziskus.

Marx: Hoffnung ist größer als Angst

Auch in deutschen Gottesdiensten waren die Flüchtlingsschicksale sowie die Hilfsbereitschaft zentrale Themen. Nicht Angst sei die Botschaft des Jahreswechsels, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. "Unsere Hoffnung ist größer", betonte er. Gerade die Christen hätten in dieser "turbulenten Zeit" besondere Verantwortung.

Unkenrufen, wonach immer weniger Menschen Freude am Glauben hätten, erteilte Marx eine Absage. Nötig sei eine Wiederentdeckung des Glaubens. Christlicher Glaube ermögliche den Blick auf die Universalität der Menschheit; Rassismus habe in ihm keinen Platz, betonte der Kardinal.

Algermissen: "Wurstige Parolen reichen nicht"

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki verurteilte Gewalt im Namen von Religionen als "perfide Strategie". Terroristen verkehrten den Inhalt ihres Glaubens ins Gegenteil, sagte er. Kritik übte Woelki auch an Fremdenfeindlichkeit. Nach dem 25. Jahrestag der Wiedervereinigung müssten "in den Herzen und Köpfen so vieler Menschen in unserem Land" wieder Mauern überwunden werden. Diese Mauern hießen heute "Obergrenze", "sichere Herkunftsstaaten" oder "Abschottung".

Aus Sicht des Fuldaer Bischofs Heinz Josef Algermissen ist noch nicht klar, ob die reiche deutsche Gesellschaft wirklich bereit sei, "spürbar zu teilen". Er mahnte, "oberflächliche bis wurstige" Parolen reichten nicht aus. Neben großer Hilfsbereitschaft beobachte er auch eine "rücksichtslose Ellenbogenmentalität beim Verteilungskampf".

Gottvertrauen trotz dunkler Stunden in 2016

Die Familienpolitik rückte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in den Fokus. Familien müssten etwa im Steuer- und Arbeitsrecht oder bei den Rentenansprüchen stärker gewürdigt werden, forderte er.

Der Passauer Bischof Stefan Oster sprach von "vielen Hoffnungszeichen" am Ende des von Terror, Naturkatastrophen und Flüchtlingskrise geprägten Jahres. "Wir erleben die Sehnsucht vieler Menschen nach Glauben, nach Halt, nach Sinn."

Auch der Freiburger Erzbischof Stephan Burger ermunterte zu Gottvertrauen. Zwar seien auch für 2016 wieder "dunkle Stunden, Enttäuschungen und Sorgen" zu erwarten. Christlicher Glaube sei es jedoch, dass Gott helfe, alle Ängste zu überwinden. "Mit dieser Aussage dürfen wir ins neue Jahr gehen", so Burger.

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Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
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