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24.07.2016
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Gemeinsame Erklärung der DIK-Verbände

Islamische Verbände verurteilen Terrorakte in Paris

Köln. Die islamischen Verbände in der Bundesrepublik haben die Terroranschläge in Paris verurteilt. "Wir sind bestürzt und entsetzt", heißt es in einer am Montag (16.11.2015) in Köln veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der in der Deutschen Islamkonferenz (DIK) vertretenen Verbände. Die Anschläge seien "auch ein Angriff auf uns".

"Terror steht in gänzlichem Widerspruch zur Barmherzigkeit Gottes", so die Verbände. "Die Mörder von Paris irren, wenn sie glauben, sie seien die Vollstrecker eines göttlichen Willens." Die Muslime teilten die Trauer der Familien und Freunde der Opfer sowie der französischen Nation. "Ihr Schmerz ist auch unser Schmerz."

Vielfalt als Segen begreifen

Die Organisationen rufen dazu auf, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Es gelte, an den freiheitlichen Werten festzuhalten und Vielfalt als Segen zu begreifen. Mit allen Mitteln, welche die Demokratie zulasse, müsse Unterdrückung, Tyrannei und Kriegen im Nahen Osten, in Afrika und überall auf der Welt entgegengewirkt werden.

Unterschrieben ist die Erklärung von den im Koordinationsrat der Muslime (KRM) vertretenen Verbänden Ditib, Islamrat, Verband Islamischer Kulturzentren und dem Zentralrat der Muslime. Zudem gehören die Ahmadiyya-Muslime, die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken, der Zentralrat der Marokkaner in Deutschland sowie die Islamische Gemeinschaft der Schiiten zu den Unterzeichnern.

Unterstützt wird die Erklärung nach den Angaben auch von der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), der Konferenz der Islamischen Landesverbände, dem Aktionsbündnis Muslimischer Frauen, der Union of European Turkish Democrats, der Union der Türkischen Caferiten in Europa sowie der Deutsch Türkischen Gesundheitsstiftung.

Interreligiöser Aufruf

Der Terrorismus vereint die Welt in Solidarität und Sorge. In Recklinghausen haben Christen, Juden und Muslime eine gemeinsame Erklärung abgegeben – über Religionsgrenzen hinweg. Sie schreiben:

1. Wir verurteilen jede Gewalt im ­Namen der Religion.
2. Wir empfinden mit den Angehö­rigen der Opfer von Paris und mit allen Trauernden angesichts dieser Ereignisse.
3. Wir appellieren, die terroristischen Akte nicht mit der Flüchtlingsfrage zu verbinden. Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, flüchten vor Gewalt und Armut.
4. Wir setzen uns weiter für ein Miteinander in gegenseitigem Respekt, in Toleranz und im Interesse anei­nander in Recklinghausen und in unserem Land ein.

Für die jüdische Gemeinde: Isaak Tourgman
Für die muslimischen Gemeinden: Sinan Özen
Für die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen: Ludger Ernsting

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Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, jjo | Foto: pd
16.11.2015

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