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14.12.2018
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Pegida-Demonstration am Montag in Dresden.

Pegida-Demonstration am Montag in Dresden.

ZdK-Präsident Glück und Kardinal Woelki äußern sich

Aufruf: Christen sollen Position gegen Pegida beziehen

Bonn / Köln / Dresden. Katholische Vertreter fordern die Christen auf, gegen islamfeindliche Bewegungen wie Pegida Position zu beziehen. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, sagte, die Gruppe "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands" beschwöre ein "Gespenst der Angst" herauf.

Der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) gegenüber machte Glück klar, dass er die Angst nicht für berechtigt hält: "Die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime respektiert die christlichen Werte und das Grundgesetz als Fundament des Zusammenlebens."

Eine Identitätsdebatte sei wichtig für ein gelingendes Zusammenleben, stellte Glück heraus. Aber Pegida schüre Ängste, für die es keine reale Grundlage gebe. Pauschalurteile über den Islam sorgten dafür, dass Menschen "in eine politisch extreme Ecke" gedrängt würden, die geprägt seien von Angst vor Fremdbestimmung und Veränderung, sagte der ZdK-Präsident. Der Respekt vor anderen Kulturen und Religionen müsse jede politische Diskussion bestimmen.

Woelki: Solche Retter brauchen wir nicht

Auch der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sieht Gruppen wie "Hooligans gegen Salafisten" und Pegida kritisch. "Solche 'Retter des Abendlands' brauchen wir nicht", sagte er der KNA.

"Es ist nicht in Ordnung, angesichts von Gewaltexzessen etwa der Terrormiliz 'Islamischer Staat' Muslime pauschal zu diskriminieren", betonte Woelki. "Andererseits haben militante Salafisten in einem pluralen Rechtsstaat nichts zu suchen." Dagegen gelte es, mit rechtsstaatlichen Mitteln vorzugehen.

An der bisher größten Demonstration von Pegida hatten am Montag (15.12.2014) in Dresden geschätzt 15.000 Menschen teilgenommen. Regionale Ableger mit ähnlichen Namen bestehen in weiteren deutschen Städten.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche von A bis Z: Zentralkomitee der deutschen Katholiken

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, jjo | Foto: Reuters
17.12.2014

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