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25.03.2017
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"Nicht nötig, derartige Empfehlungen entgegenzunehmen"

Neher weist Caritas-Kritik von Ulrich Schneider zurück

Berlin / Münster. Der Präsident des Deutschen Caritasverbands, Prälat Peter Neher, weist die Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands nach einer stärkeren Politisierung seines Verbands zurück. Die Caritas habe es nicht nötig, derartige Empfehlungen entgegenzunehmen, sagte Neher der Katholischen Nachrichtenagentur.

"Es war bislang guter Brauch, dass ein Wohlfahrtsverband öffentlich nicht über einen anderen urteilt, und das sollte auch so bleiben", sagte Neher. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, hatte in der münsterschen Bistumszeitung "Kirche+Leben" (02.09.2012) gefordert, die Caritas müsse noch stärker politisch wirken und etwa dem Bündnis "Um-Fair-Teilen" beitreten. Es fordert einen solidarischen Beitrag Reicher zur Finanzierung des Sozialstaats.

Schneider hatte Arbeit des Verbands auch gelobt

Steuergerechtigkeit sei auch für die Caritas ein wichtiges Thema, sagte Neher. Auch die Caritas sei für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, und natürlich könne man über eine Vermögenssteuer nachdenken: "Was ich grundsätzlich problematisch finde, ist eine Robin-Hood-Mentalität." Es löse nicht die grundsätzlichen Fragen von Gerechtigkeit und von Gegebenheiten einer Gesellschaft, wenn man den Reichen Geld nehme und es den Armen gebe.

Der Caritas-Präsident betonte, sein Verband sei seit Jahrzehnten sozialpolitisch hoch engagiert. Dies hatte auch Schneider in "Kirche+Leben" festgestellt und gelobt, ausdrücklich mit Blick auf die Caritas-Jahreskampagne 2012, "Armut macht krank". Zudem hatte Schneider der Caritas "große Bedeutung für den sozialen Kitt in der Gesellschaft" zugesprochen. Sie vermöge es, Ehrenamtliche anzusprechen, Menschen zu motivieren und so Gesinnung in praktische Hilfe umzumünzen.

Das kritisierte Interview

Die ursprünglichen Aussagen von Ulrich Schneider lesen Sie exklusiv in "Kirche+Leben" vom 02.09.2012.

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  1. undefinedUlrich Schneider: Caritas soll noch stärker politisch wirken (10.09.2012)
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBistumshandbuch: Bistumszeitung "Kirche+Leben"
  3. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Dialogprozess zur Zukunft der Kirche in Deutschland

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, jjo
13.09.2012

    1. Ulrich Schneider: Caritas soll noch stärker politisch wirken

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