
Mit einem kleinen Kind kam die Hoffnung für die Menschen in die Welt.
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Gottessohn geboren
Betlehem. In der Nacht zum Sonntag (25.12.2011) ist in der Nähe von Jerusalem der Sohn Gottes geboren worden. Wie mehrere Agenturen gleichzeitig melden, hat sich die Geburt des Kindes in einem Viehunterstand des kleinen Ortes Betlehem ereignet. Bei den Eltern soll es sich um Reisende handeln, die den Stall übergangsweise als Notunterkunft nutzen. Beide stammen aus dem galiläischen Nazareth. Dem Kind haben sie den Namen Jesus gegeben.
Begleitet wurde das Ereignis von mehreren übernatürlichen Phänomenen in der Region, wie unser Korrespondent Ev. Lukas berichtet. Neben weiteren außergewöhnlichen Lichterscheinungen sei es zu bislang noch nicht geklärten astrologischen Ereignissen gekommen, die Lukas in der Summe als "strahlenden Glanz" am Himmel beschreibt.
Die Menschen in der Umgebung seien in großer Unruhe, berichtet Lukas weiter. Viele seien aufgebrochen, um vor Ort die Geschehnisse in Augenschein zu nehmen. Aufgrund der Tragweite der Geburt wird in den kommenden Tagen zudem mit internationalen Delegationen gerechnet, die dem neugeborenen Gottessohn ihre Aufwartung machen wollen.
Zahllose Menschen reagieren unterdessen mit großer Freude auf die Nachricht. Nicht wenige sehen in dem kleinen Jesus einen "Erlöser". Sie erhoffen sich von seinem künftigen Wirken mehr Menschlichkeit und Friede auf der Welt. Er soll in der Lage sein, den Menschen ein angstfreies Leben zu ermöglichen und ihnen eine Perspektive über den Tod hinaus zu geben.
Aufgrund seiner göttlichen Abstammung werden Jesus regelrechte Wunderkräfte zugesprochen. Ob und wann er sich das erste Mal dieser Kräfte bedient, ist noch offen. Zunächst scheint ihn ein schwerer Start ins Leben zu erwarten. Denn durch Zweifler und Neider zeichnet sich bereits jetzt eine nicht zu unterschätzende Gegenbewegung zur vorherrschenden Freude ab. Eine Flucht der Familie ins benachbarte Ausland ist nicht ausgeschlossen.
Die derzeitige Szenerie in Betlehem habe aber noch gar nichts von der religiösen und politischen Tragweite, wie Augenzeugen berichten. Vielmehr handele es sich um ein Neugeborenes mit einer einnehmenden Ausstrahlung, dessen Anblick die Gäste in besinnliche Ruhe und Glück versetze. Die unverstellte, menschlich hilflose Art des Säuglings stehe im krassen Widerspruch zu einem allmächtigen Gottesbild, ist von den Besuchern zu hören. Eine Aura, die zuversichtlich stimme und eine radikal neue Auffassung von Macht und Zusammenleben vermittele, sei zu erleben, so die Augenzeugen.
Wenn es vor 2000 Jahren schon kirchensite.de gegeben hätte, wäre das Ereignis in der Heiligen Nacht wohl so über den Nachrichtenticker gelaufen. Der Kern der frohen Botschaft ist aber trotz aller neuen Errungenschaften der Kommunikationstechnik derselbe geblieben: Jesus ist geboren. Und mit ihm das göttliche Versprechen auf ein Leben mit Zukunft.
Die kirchensite-Redaktion wünscht eine gnadenreiche Weihnachtszeit und dass der Retter der Welt Sie auf allen Wegen im neuen Jahr begleite!
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Text: Michael Bönte | Foto und Grafik: Michael Bönte
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