
Papst Benedikt zeigt sich besorgt über eine "Krise der Familie": Die heutige Gesellschaft sei oft von familienfeindlichen Ideologien geprägt.
"Unverzichtbar"
Papst: Familien wichtig bei Neuevangelisierung
Vatikanstadt. Die Familie spielt nach den Worten von Papst Benedikt XVI. eine zentrale Rolle für die Verkündigung der christlichen Botschaft in säkularisierten Gesellschaften. Die auf dem Sakrament der Ehe gründende Gemeinschaft sei unverzichtbar für eine Wiederbelebung des christlichen Glaubens, sagte der Papst jetzt im Vatikan.
Zugleich zeigte sich der Papst besorgt über eine "Krise der Familie". Die heutige Gesellschaft sei oft von familienfeindlichen Ideologien geprägt. Diese gingen mit einem "Niedergang der Sexualethik" und einer "Gottesfinsternis" einher, sagte Benedikt XVI. bei einer Audienz für die Teilnehmer der Vollversammlung des päpstlichen Familienrats.
Selbsthingabe und Gemeinschaft
Der Papst rief die Eltern auf, ihre Kinder zu einer Liebe zu erziehen, die als Selbsthingabe und Gemeinschaft verstanden werde. Die Familie sei zugleich Gemeinschaft und Dienst am Nächsten, die Ehe habe wie das Priestertum einen Verkündigungsauftrag. Dringlich sei eine Zusammenarbeit mit Priestern in der Ehevorbereitung und in der Familienpastoral.
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02.12.2011
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