
Zur Pflege ihrer Angehörigen sind immer weniger Menschen bereit.
Studie zum Einsatz für Familienangehörigen:
Bereitschaft zur Pflege geht zurück
Berlin. Nur noch jeder fünfte Bundesbürger würde ein Familienmitglied rund um die Uhr pflegen. Denn die Bereitschaft der Deutschen zur umfassenden Betreuung ihrer Angehörigen hat nach einer am Dienstag (28.09.2010) in Berlin veröffentlichten Umfrage stark nachgelassen. So wollten vor fünf Jahren noch doppelt so viele die Rundumpflege übernehmen.
Auch der Anteil derer, die ihren Familienmitgliedern die Unterstützung im Pflegefall komplett verweigern, ist von rund sechs auf elf Prozent gestiegen, wie die Studie "Kundenkompass Selbstbestimmung im Alter" der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut auf der Basis zweier repräsentativer Befragungen ergab.
Vor allem bei den Beschäftigten in der Privatwirtschaft ist die Bereitschaft gering, sich intensiv um ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern: Hier würden lediglich 15 Prozent eine Rundumpflege übernehmen. "Offensichtlich fällt es dieser Gruppe immer schwerer, Beruf und Pflege miteinander in Einklang zu bringen", sagte der Vorstandsvorsitzender des ZQP, Ralf Suhr. "Es ist daher richtig, dass der Gesetzgeber hier aktiv werden will." Ein erster Ansatz sei es, Berufstätigen durch eine Pflegeauszeit die Möglichkeit einzuräumen, sich um ihre Angehörigen zu kümmern." Bei Hausfrauen und -männern ist die Bereitschaft zur Pflege mit 27 Prozent deutlich höher.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Text:
KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
28.09.2010
Landvolkshochschule
Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.
Neues Seelsorgekonzept
Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.
Dossier: Maria
Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.
Kommunionempfang
Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.
Marienmonat
Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.
Ehegericht
Mit seinen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt sich Offizial Kurt Schulte größtenteils mit so genannten Ehenichtigkeitskeitsverfahren.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Martin Weber
weber
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de













Newsticker für Ihr Web