
Papst Benedikt XVI.: "Nehmen wir den Urlaub zum Anlass, persönlich wieder zum Frieden zu kommen."
Papst Benedikt XVI.
Urlaub von schlechten Gewohnheiten machen
Vatikanstadt. Die Ferien sind nach den Worten von Papst Benedikt XVI. auch eine Chance, von schlechten Gewohnheiten Abstand zu nehmen. "Die Urlaubszeit gibt uns Gelegenheit, die gewohnten Bahnen zu verlassen", sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag (01.08.2010) nach dem Mittagsgebet in Castelgandolfo. Dabei könne es auch um eine Abkehr "von unseren schlechten Gewohnheiten, von Zorn und Bosheit" gehen.
"Nehmen wir den Urlaub zum Anlass, persönlich wieder zum Frieden zu kommen und dem Bild des Schöpfers in uns besser zu entsprechen", sagte der Papst. Zudem rief er die Besucher seiner Sommerresidenz zu einem gelassenen Umgang mit zeitlichen Gütern auf. "Nichts dauert für immer, alles vergeht: die Jugend und die körperliche Kraft, Annehmlichkeiten und Machtpositionen. Das eigene Leben von derart vergänglichen Dingen abhängen zu lassen, ist deshalb Dummheit", sagte Benedikt XVI. unter Bezug auf das Sonntagsevangelium.
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KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
02.08.2010
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