
Die Vorwürfe gegen Bischof Walter Mixa waren jetzt Thema des Ständigen Rates der DBK.
Bischöfe bestätigen:
Vorwürfe gegen Mixa nach Rom gegeben
Würzburg. Die deutschen Bischöfe haben bestätigt, dass die jetzt in den Medien bekannt gewordenen Vorwürfe gegen Bischof Walter Mixa im April nach Rom weitergeleitet worden sind. Daraufhin habe Papst Benedikt XVI. gehandelt und das Rücktrittsgesuch des Augsburger Bischofs angenommen, teilte die Bischofskonferenz am Dienstag (22.06.2010) in Würzburg mit.
"Bei ihrer regulären Sitzung in Würzburg haben die deutschen Bischöfe in großer Betroffenheit über die Geschehnisse und offenen Fragen hinsichtlich ihres Mitbruders Walter Mixa gesprochen", heißt es in der zum Abschluss ihres Ständigen Rates veröffentlichten Erklärung der Bischöfe. Im Vordergrund stehe jetzt die persönliche Zukunft Mixas. "Vor allem die bayerischen Bischöfe sind darüber mit ihm im Gespräch."
Richtlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch
Thema des Ständigen Rates waren auch die überarbeiteten Richtlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch; sie sollen nach Angaben aus Kirchenkreisen bis zum Spätsommer verabschiedet werden. Angesichts der Missbrauchsskandale in der Kirche geht es um eine Verschärfung der 2002 verabschiedeten Leitlinien. Vor allem die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden soll verbessert werden.
Noch unklar ist, ob es eine generelle Pflicht zur Anzeige bei der Staatsanwaltschaft geben soll, wie sie die bayerischen Bischöfe beschlossen hatten. Experten haben zuletzt eher davon abgeraten. Außerdem will die Kirche künftig stärker auf die Opferperspektive eingehen und die Präventionsarbeit verstärken.
Ständiger Rat tagt fünf Mal im Jahr
Die Gespräche fanden seit Montag hinter verschlossenen Türen statt. Der Ständige Rat ist nach der Vollversammlung das wichtigste Organ der Bischofskonferenz. Dem in der Regel fünf Mal pro Jahr tagenden Gremium gehören die 27 Ortsbischöfe, im Unterschied zur Vollversammlung aber nicht die Weihbischöfe an.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Mehr zum Thema im Internet:
Text:
KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: pd
22.06.2010
Dossier: Maria
Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.
Landvolkshochschule
Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.
Wohnungsnotfallhilfe
In einer Wohnung oder einem Haus zu wohnen, ist für Jeden selbstverständlich und lebensnotwendig.
Heilige und Selige
Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.
Kommunionempfang
Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.
Neues Seelsorgekonzept
Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.
Ehegericht
Mit seinen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt sich Offizial Kurt Schulte größtenteils mit so genannten Ehenichtigkeitskeitsverfahren.
Marienmonat
Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Martin Weber
weber
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de











Newsticker für Ihr Web