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24.05.2012
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Papst

Papst Benedikt XVI.

Papst beginnt Nahost-Reise in Jordanien

"Ich komme als Pilger"

Amman. Benedikt XVI. hat die erste Etappe seiner Nahost-Reise in Jordanien begonnen. Am Freitag (08.05.2009) landete der Papst um 13.30 Uhr deutscher Zeit auf dem Flughafen der Hauptstadt Amman. Dort wurde er von König Abdullah II. sowie Repräsentanten von Regierung, Christen und Muslimen empfangen. Bei der Begrüßung äußerte Benedikt XVI. die Hoffnung, seine Reise werde zu einer Vertiefung der "guten Beziehungen zwischen Christen und Muslimen" beitragen.

"Ich komme als Pilger nach Jordanien", sagte der Papst. Er wolle die Stätten besuchen, die in der Bibel eine wichtige Rolle spielten. Im Namen der katholischen Gemeinschaft Jordaniens lobte er den Respekt und die Offenheit, die das Königtum den Christen entgegenbringe. Zugleich verlangte er einen entsprechenden Schutz der Religionsfreiheit als "fundamentales Menschenrecht". Der Papst weiter: "Es ist meine glühende Hoffnung und mein Gebet, dass der Respekt vor den unveräußerlichen Rechten und der Würde jedes Mannes und jeder Frau in wachsendem Maß bekräftigt und verteidigt werden." Das gelte nicht nur im Nahen Osten, sondern in jedem Teil der Welt.

Abdullah II. rief zum globalen Dialog in Verständnis und Harmonie auf. Er erinnerte an die gemeinsamen Wurzeln der monotheistischen Religionen und hob die Bedeutung des Glaubens für Verständigung und Frieden hervor. Der König verwies auch auf die Sorge seines Landes wie der katholischen Kirche für die heiligen Stätten der Region. Zudem äußerte er die Hoffnung auf ein friedvolles Zusammenleben im Nahen Osten. Dafür müsse es ein Ende der Besetzung für das palästinensische Volk geben.

"Tiefer Respekt" vor Muslimen

Benedikt XVI. bekräftigte seinen "tiefen Respekt für die muslimische Gemeinschaft" und würdigte den Einsatz des jordanischen Königs für ein besseres Verständnis des Islam. Interreligiöse Initiativen wie die Botschaft von Amman vertieften die "Allianz der Kulturen" zwischen der westlichen und der islamischen Welt, so der Papst. Zugleich hob er die Rolle Jordaniens bei der Suche nach einer "gerechten Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt" und bei der Aufnahme irakischer Flüchtlinge hervor.

Höhepunkte des bis Montag (11.05.2009) dauernden Aufenthalts von Benedikt XVI. in Jordanien sind ein Treffen mit Vertretern des Islam und eine Messe im Stadion von Amman. Am Montag (11.05.2009) setzt der Papst seine zwölfte Auslandsreise in Israel fort.

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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Papst Benedikt XVI.

Text: Öffnet externen Link in neuem FensterKNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Michael Bönte
08.05.2009

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