
- Engel auf dem Zentralfriedhof in Münster.
Dossier:
Tod und Trauer
Der Blick auf das Ende des Lebens gehörte in vergangenen Zeiten zum Alltag. Heute wird der Gedanke an den Tod gern so lange verdrängt, wie es nur geht. "kirchensite.de" stellt heutige Kulturen des Sterbens und Trauerns vor, schaut in die Geschichte und gibt Impulse und Hilfen.
Gedanken zum Thema Tod
Nicht allein gelassen
Was auch immer man vom Tod denkt, was immer man in ihm oder hinter ihm sieht: Er ist etwas Undurchdringbares, etwas Zwiespältiges, das bleibende Rätsel. mehr...
Durch das Jahr: Allerheiligen - Allerseelen
"Zum Paradiese mögen Engel dich geleiten..."
Einem Lichtermeer gleichen am Abend des Allerheiligentages (1. November) und auch am Allerseelenabend die Friedhöfe: Die Katholiken gedenken an diesem Tag ihrer Verstorbenen; sie gehen zu den mit Blumen geschmückten Gräbern und zünden Kerzen an. In den Allerseelenandachten wird für die Toten gebetet, Priester besprengen die Gräber mit Weihwasser als Zeichen für das Leben und den Glauben an die Auferstehung. mehr...
Kirche von A bis Z: Bestattung
Feier der Gemeinschaft über den Tod hinaus
Auf ein kirchliches Begräbnis hat jeder Getaufte und nicht freiwillig aus der Kirche Ausgetretene einen Anspruch. Die kirchliche Bestattung ist eine liturgische Feier der Kirche, bei der die Gemeinschaft mit dem Verstorbenen betont wird. mehr...
Bräuche zur Todesstunde
Tod-Nachbarn, offenes Fenstern und Streuselkuchen
Der November gilt als Totenmonat: Gedenktage wie Allerseelen weisen auf das Ende des irdischen Lebens hin. Der Umgang mit dem Tod hat auch seinen festen Platz im Brauchtum. mehr...
Prof. Vorgrimler zum Thema Tod:
"Sprung des Glaubens"
Der münstersche Dogmatiker Prof. Dr. Herbert Vorgrimler (76) gehört zur Generation der Konzilstheologen. "kirchensite" fragte ihn nach Bildern, Begrifflichkeiten und Definitionen des Lebens nach dem Tod. mehr...
Dr. Werner Greulich zum Thema Trauer
"Das Paket aufschnüren"
Dr. Werner Greulich ist Seelsorger im Hospiz "Zum Heiligen Franziskus" in Recklinghausen. Im Gespräch mit "kirchensite.de" erklärt er einige Merkmale des Trauerprozesses und fordert eine Offenheit der Trauerkultur. mehr...
Eine kulturgeschichtliche Betrachtung:
Ars moriendi
Ein plötzlicher, überraschender Tod, der das Leben möglichst schnell, am besten im Schlaf beendet, ohne etwas zu spüren oder sich darauf vorbereiten zu müssen – im Zeitalter lebensverlängernder Gerätemedizin ist das der Sterbe-Wunsch vieler. Den Menschen früherer Jahrhunderte wäre so etwas ein beängstigender Gedanke gewesen! Sie maßen der lebenslangen Einübung und Vorbereitung auf den Tod und dem Erlernen einer "Kunst des guten Sterbens" große Bedeutung bei. mehr...
Dompropst Josef Alfers:
Größerer Zusammenhang und Akt des Vertrauens
Wenn Dompropst Josef Alfers bei den feierlichen Gottesdiensten an seinem Platz in "seinem" St.-Paulus-Dom sitzt, so hat er gleich die Gräber mehrerer Verstorbener im Blick. mehr...
Praktische Hilfen für den Trauerfall
Trost in der Botschaft von der Auferstehung
Die menschliche Sorge um Sterbende und Verstorbene hat in der Kirche einen hohen Stellenwert. Diese christliche Sorge fand nicht zuletzt in der Entwicklung einer eigenen Sterbe- und Begräbnisliturgie ihren Ausdruck. Sie ist eng verbunden mit der Verkündigung der Botschaft von der Auferstehung. "kirchensite.de" gibt praktische Hilfen für den Trauerfall sowie Hinweise zu den Formen der Bestattung, zur Totenliturgie sowie zur Grabgestaltung. mehr...
Aktuelle Nachrichten im Dossier Tod und Trauer
Die Hospizgruppe nimmt trauernde Kinder in den Blick
Kinder trauern anders als Erwachsene
Billerbeck. Einen geschützten Rahmen und speziell für die Kindertrauerarbeit ausgebildete Ehrenamtliche bietet ein Angebot der Hospizgruppe Billerbeck, das Anfang März startet. Zum zweiten Mal bietet die Hospizgruppe Billerbeck eine Gruppe für trauernde Kinder an. Die Begegnungen in der Gruppe seien wichtig für die Kinder. Zudem lernten sie andere Kinder kennen, die auch einen Verlust zu verkraften hätten. mehr...
"Spes Viva" heißt das Dorstener Palliativ-Netzwerk
Lebendige Hoffnung
Dorsten. Seit August 2008 gibt es im Dorstener St.-Elisabeth-Krankenhaus einen Palliativ-Bereich, der von einem Netzwerk getragen wird. "Wir sind weder eine Sterbestation noch ein Hospiz. Wir sind eine Palliativstation. Hier werden Menschen, die an einer nicht heilbaren Krankheit leiden, eingestellt – oft im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt. Bei all unserem Tun steht die Lebensqualität der Schwerstkranken und Sterbenden an erster Stelle", sagt Simone Sowa. mehr...
Ökumenische Trauerbegleitungsgruppe wurde ausgezeichnet
Miteinander das Trauern lernen
Wesel. Vor 14 Jahren wurde in Wesel die Gruppe ehrenamtlicher Trauerbegleiter gegründet. Für die Betreuung trauernder Menschen wurde die ökumenische Gruppe von Kreisdechant Karl-Heinz Mengedodt mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet. In einer Zeit, in der viele sich nur noch in überschaubaren Projekten engagierten, hätte die Gruppe sich langfristig einem seelsorglichen Dienst gewidmet, sagte Mengedodt. mehr...
Ehrenamtliche des Hospizvereins begleiten kranke Menschen
Mit Sorgen und Nöten nicht allein bleiben
Warendorf. Als Hopiz wurde im Mittelalter eine Herberge für Pilger bezeichnet. Heute steht der Begriff für die Idee, Sterbende in ihrer letzten Lebensphase ihren Wünschen gemäß zu begleiten. mehr...
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Länderübergreifender Jugendtag
Das niederländische Bistum Roermond lädt aus Anlass seines 450-jährigen Bestehens Jugendliche zu einem Begegnungstag ein.
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Unter dem Leitwort "Gottes Schöpfung bewahren" finden in diesem Jahr die "Geistlichen Themenabende zur Fastenzeit" im St.-Paulus-Dom in Münster statt.
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Dieses kirchensite.de-Dossier informiert über die wichtigste Zeit im Kirchenjahr.
Sonntagsschutz
Ein Bündnis aus Kirchen, Gewerkschaften und Familienverbänden verlangt einen verstärkten Schutz des arbeitsfreien Sonntags.
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1518 findet erstmals im oldenburgischen Südlohne eine kleine Kapelle Erwähnung: Die St.-Annen-Kapelle.
Kirche von A bis Z
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Gebetsanleitung: Das Rosenkranzgebet bringt uns in enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und der Herrlichkeit Jesu.
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Seelsorger im März: Lars Lindemann, Pastoralreferent
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