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11.12.2018
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Overbeck

Bischof Franz-Josef Overbeck.

Zitate des ernannten Bischofs

Franz-Josef Overbeck zu...

Bistum. Lesen Sie in kirchensite.de, was der ernannte Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck, zu ausgewählten Themen sagt:

Bischofsdienst:
"Bischofsdienst ist Hirtendienst. Es gibt kein treffenderes und schöneres Wort für den Bischof. Nicht umsonst beschreibt unsere kirchliche Tradition seit altersher den Bischof auf diese Weise. Er ist Hirte. Ein uraltes, lebensnotwendiges Tun findet im Hirtendienst seinen Ausdruck. Es ist das Tun der Sorge, des Hütens und Achtgebens, des Reinigens und Sortierens, der Richtungsvorgabe und der Übersicht; es schafft Heimat und Sicherheit. Dieses Hirtesein fällt niemandem in den Schoß. Es ist geschenkt, aber auch erworben und errungen. Achtsam und entschieden ist damit umzugehen." (Overbeck in seiner Ansprache bei seiner Bischofsweihe im St.-Paulus-Dom in Münster, 01.09.2007)

Gott:
"Gott handelt in der Welt. Nicht der jenseitige, nicht der ferne Gott, sondern der dem Menschen nahe kommende, der die Geschichte wandelnde und verwandelnde Gott ist der Gott, dem Jesaja glaubt. Es ist der Gott, dem das Schicksal seines Volkes am Herzen liegt. Gott ist der konkrete Gott der Geschichte. Ein der Geschichte mächtiger Gott tritt uns entgegen. Ein Gott, der handeln kann, ist auch ein Gott, der sich offenbaren kann." (Overbeck in seiner Predigt in einer Pontifikalvesper am Weltgebetstag um geistliche Berufungen, 03.05.2009)

Eucharistie:
"Die Eucharistie, das Opfer Christi, feiern wir in der Gestalt des Mahles. So haben wir Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Das Evangelium des Markus zeigt sehr deutlich, dass das Leben Gottes nicht etwas uns Äußerliches ist, sondern Gott in uns selbst wohnen will. Gott gibt uns die innere Richtung unseres Lebens. Wir richten uns auf IHN aus. Das Innerste unseres Wesens, unsere Ausrichtung auf Gott in allem und damit die Ausrichtung aufeinander, hat ihren nährenden Grund in der Eucharistie, nämlich in Gott selbst, der sich uns gibt." (Overbeck in seiner Predigt im Pontifikalamt am Fronleichnamstag in der Mutterhauskirche der Clemensschwestern in Münster, 11.06.2009)

Kirche:
"Die Kirche ist das Bauwerk des Heiligen Geistes, das auf dem Fundament der Apostel ruht, von denen her der Heilige Geist den Menschen weiter gegeben wird, damit die Getauften als Zeugen leben. Dieser geistliche Ursprung der Kirche gibt ihr im Blick auf ihre Identität ihre eigentliche Kraft. Sie beruht darin, alles nach dem Maßstab zu messen, den uns die Apostelgeschichte heute angibt. Ob nämlich das Apostolische, d. h. die frühlingshafte und ursprungsgetreue Frische des Glaubens, den die Jünger und Apostel gelebt haben, auch heute lebendig ist und ob der Geist als die Liebe Gottes, die in unsere Herzen eingegossen wird, uns glauben lässt." (Overbeck in seiner Predigt im Pontifikalamt am Pfingstmontag im St.-Paulus-Dom in Münster, 01.06.2009)

Christen in der Gesellschaft:
"Ein Hineinwirken der Katholiken in unserer Gesellschaft gibt es auf vielfältige Weise. Mir scheint heute von großer Bedeutung zu sein, dass das christliche Ethos zum einen durch gut gefeierte Gottesdienste und eine lebendige Liturgie bezeugt wird, die anziehend ist. Zum anderen sind es die selbstverständlichen caritativen Dienste, durch die der Christ zeigt, dass er sich zum Nächsten derer macht, die arm und zerbrochen sind und am Rande liegen." (Overbeck im Interview zum Paulusjahr, 04.12.2008)

Schöpfung:
"In christlichem Licht betrachtet, ist die Natur "Schöpfung", denn nichts ist ohne Gott. Gerade in der Kirche spielt seit Jahren das Thema "Bewahrung der Schöpfung" eine große Rolle, wenn zur Zeit auch nicht mehr mit großer öffentlicher Kraft. Hier zeigt sich, dass die Christen die "Natur" nicht als etwas in sich Stehendes und Einfaches begreifen, sondern als das, was sich zuerst der Gestaltungsmacht Gottes verdankt. "Schöpfung" meint mehr als Natur, begreift in einem gewissen Sinn auch die "Kultur" ein, also das, was dem Menschen in der Mitverantwortung für die Welt Gottes anvertraut ist." (Overbeck in seiner Predigt am Pfingstmontag im St.-Paulus-Dom in Münster, 12.05.2008)

Verantwortung in der Wirtschaft:
"In allem wurde deutlich: Das Vertrauen in das Wirtschaftssystem und in die Politik hängt eng mit dem Vertrauen in seine führenden Akteure zusammen. Wo auch immer: Wer Verantwortung trägt und Führungsaufgaben übernimmt, der wird an seinen Taten gemessen, mehr als an seinen Worten. In diesen komplexen Zusammenhängen ist nicht nur deutlich geworden, dass lokales Handeln globale Folgen hat, sondern auch, sich neu den großen Themen "Freiheit" und "Verantwortung" zu stellen." (Overbeck in seiner Predigt im Pontifikalamt an Silvester in der St.-Lamberti-Kirche in Münster, 31.12.2008)

Ordenschristen:
"Denn wo immer Menschen im Glauben ihr irdisches Leben in der Weise ausrichten, dass sie durch den Tod hindurch ins Leben gehen, werden sie ihr Leben heute so zu gestalten suchen, dass der Glanz dieses Weges mit seinem Ziel den Alltag hier erhellt. Das Ordensleben gibt davon in beeindruckender Weise Zeugnis. Es hält sich an die lebensnotwenige Verbindung mit Jesus Christus und setzt das ganze Leben – ohne Ausnahme und Rücksichten – auf ihn." (Overbeck in seiner Predigt am Tag der Ordensjubilare im St.-Paulus-Dom in Münster, 23.04.2008)

Dienst der Diakone:
"Was macht den Dienst des Diakons nun konkret aus? Ich beschreibe ihn mit den zwei Scheitelpunkten einer Ellipse. Der erste Scheitelpunkt ist der Altar, der Ambo und das Gebet; der zweite Scheitelpunkt sind die Mühseligen und Beladenen. An beiden Scheitelpunkten der Ellipse wird deutlich, was es heißt und wie das geht, sich zum Nächsten der Zerbrochenen zu machen und einen Dienst an den Geringen zu tun, den Christus selbst getan ist." (Overbeck in seiner Predigt anlässlich der Weihe Ständiger Diakone im St.-Paulus-Dom in Münster, 23.11.2008)

Pastoralreferenten:
"Pastoralreferenten werden in einigen Spezialgebieten der Seelsorge mehr Verantwortung übernehmen. Das betrifft vor allem den großen katechetischen Bereich. Der Blick muss nicht nur auf die Erstkommunion- und Firmkatechese gehen, sondern auch auf die vielen möglichen Formen der Erwachsenenkatechse. [...] Zudem wird sicherlich auch die Zeit für die Einzelseelsorge und Begleitung immer wichtiger. Denn Pastoralreferenten haben Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen. Und weitere Bereiche werden das Engagement für das Glaubenswissen der Menschen und für die Caritas sein." (Overbeck in einem Interview zum Dienst der Pastoralreferenten, 22.09.2005)

Weltjugendtag:
"Wir leben in einer Welt, in der solche Ereignisse den Menschen anziehen, aber die Nachhaltigkeit sich nicht durch alle bestimmen lässt, sondern eher durch wenige, die innerlich mehr angerührt sind oder die Menschen getroffen haben, die ihnen wichtig geworden sind. Wir müssen lernen, Kirche mit einer neuen Demut und Bescheidenheit zu leben, die viele Menschen zwar als Sympathisanten anspricht, aber die Nachhaltigkeit, die nach innen geht und Menschen mit allen Konsequenzen des Lebens zu wirklichen Zeugen des Evangeliums macht, für wenige gilt." (Overbeck in einem Interview zum Weltjugendtag in Sydney, 10.07.2008)

Erntedank:
"Alles Verdankte, wie die Ernte des Jahres als Gabe der Schöpfung, hat ihren Ursprung in der Hirtensorge Gottes für uns Menschen. Wir Christen nehmen sie bewusst aus dem Kreislauf des verantworteten Tuns des Menschen, seiner Erfolgs- oder Misserfolgsgeschichte, seines Könnens und seiner Niederlagen heraus und stellen sie dem Schöpfer anheim, der sich auf diese Weise als guter Hirte der Menschen erweist." (Overbeck bei der Übergabe der Erntekrone an Bundespräsident Horst Köhler, 29.09.2009)

Weihnachten:
"In allen Lebenssituationen, bei allen ungelösten Problemfeldern und bei allen erfahrenen Schwierigkeiten, steht in der Kraft unseres Glaubens jene Botschaft über unserem Leben und aller irdischen Existenz, die von Gott selbst kommt und die kein Mensch machen kann: Gott segnet uns mit seiner Gegenwart, indem er – wie damals zu den Hirten auf den Feldern zu Betlehem – heute zu uns kommt und uns seinen Frieden und sein Wohlgefallen zusagt. Wir stehen auf diese Weise in Gottes Gnade." (Overbeck im Interview zum Weihnachtsfest, 23.12.2008)

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Text: mib | Fotos: Michael Bönte
28.10.2009

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