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24.05.2012
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Der Heilige Vater im Zwiegespräch mit der Muttergottes von Etzelsbach.

Der Heilige Vater im Zwiegespräch mit der Muttergottes von Etzelsbach.

Bislang größte Feier mit 90.000 Menschen

Papst wirbt für vertiefte Marienfrömmigkeit

Etzelsbach. Papst Benedikt XVI. hat am Freitagabend (23.09.2011) mit rund 90.000 Menschen eine Marienvesper im thüringischen Etzelsbach gefeiert. Dabei warb das Kirchenoberhaupt für die traditionelle katholische Marienfrömmigkeit.

Wenn Christen sich an Maria wendeten, ließen sie sich "von der spontanen Gewissheit leiten, dass Jesus seiner Mutter ihre Bitten nicht abschlagen kann", so der Papst. Nicht die oft als Leitbild des modernen Lebens angepriesene Selbstverwirklichung bringe die wahre Entfaltung des Menschen, sondern die Haltung der Hingabe.

Nach Angaben der Verantwortlichen haben sich etwa 90.000 Gläubige auf dem 20 Hektar großen Pilgerfeld versammelt, rund 20.000 mehr als bei der Papstmesse im Berliner Olympiastadion am gestrigen Donnerstag. Das Eichsfeld ist eine katholische Enklave im ansonsten protestantisch geprägten Thüringen.

Beschützerin der Menschen

Unter dem Kreuz werde Maria "zur Gefährtin und Beschützerin der Menschen auf ihrem Lebensweg", sagte das Kirchenoberhaupt weiter. In dieser Gewissheit seien durch die Jahrhunderte unzählige Menschen zu dem Gnadenbild von Etzelsbach gepilgert, das aus dem 16. Jahrhundert.

Die Marienverehrung konzentriere sich auf die Betrachtung der Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Sohn, erklärte der Papst vor mehreren Zehntausend Gläubigen, die zu der Marienkapelle im katholischen Eichsfeld gekommen waren.

Geheimnisvolle Beziehung besser verstehen.

Die Gläubigen suchten immer neue Symbole und Aspekte, um diese geheimnisvolle Beziehung besser zu verstehen. Dazu zähle auch das traditionelle Bild des "Unbefleckten Herzens Marias" als Symbol für die "vorbehaltlose Einheit der Liebe mit Christus".

Maria lehre die Menschen, dass Gott, "der die Quelle alles Guten ist und nie etwas anderes will als dein wahres Glück", das Recht habe, vom Menschen ein Leben zu fordern, das sich rückhaltlos dem Willen Gottes unterstellt.

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Text: Öffnet externen Link in neuem FensterKNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
23.09.2011

 

 

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