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Seite: Aktuelles  >  Dokumentiert: Predigt von F.-J. Overbeck bei der Einführung als Bischof von Essen
23.05.2012
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Dokumentiert:

Predigt von Franz-Josef Overbeck bei der Einführung als Bischof von Essen

Essen. Franz-Josef Overbeck ist am Sonntag (20.12.2009) als neuer Bischof von Essen eingeführt worden. – kirchensite.de dokumentiert die Vorlage seiner Predigt:

Das Ruhrbistum hat einen neuen Bischof. Und so möchte ich mich Ihnen heute vorstellen. Mein Amtsantritt fällt in die Zeit des Advents. Auf besondere Weise ist sie eine Zeit des Anfangens und eine Zeit voller Erwartungen – nicht nur in den Herzen der Kinder. Im Advent richten wir Christen unseren Blick auf den lebendigen Gott, der immer wieder mit den Menschen anfängt, ihnen viel zutraut, aber auch etwas von ihnen erwartet. Zugleich beginnen viele Menschen in dieser besonderen Zeit des Jahres neu - und richten ihre Erwartungen gespannt auf das Neue.

In einer solchen Atmosphäre des Anfangs und der Erwartungen steht der Beginn meines Dienstes als Bischof von Essen. Ich füge mich ein in die Reihenfolge meiner Vorgänger, die seit der Gründung des Bistums Essens vor fast 52 Jahren das Bistum geleitet haben. Ich erinnere an Franz Kardinal Hengsbach wie an meine beiden Vorgänger Bischof em. Dr. Hubert Luthe und Bischof Dr. Felix Genn, die heute unter uns sind. In den Spuren meiner Vorgänger beginne ich heute meinen Dienst, indem ich das fortsetze, was sie auf ihre Weise zum Wohl der Kirche von Essen getan haben. Gemeinsam mit vielen anderen Menschen, mit denen ich im Glauben verbunden bin, darf ich nun an der Geschichte des Ruhrbistums weiter schreiben. Ich tue es gerne – und voller Erwartungen …

Zugleich sind auf Ihrer Seite mit diesem Anfang Erwartungen verbunden. Zu Recht! Viele Menschen im Bistum Essen und darüber hinaus haben in den letzten Wochen auf zum Teil bewegende Weise ihre Hoffnungen und Erwartungen an "den Neuen" zum Ausdruck gebraucht. Das freut mich – und lässt mich doch, durchaus adventlich, fragen: Woher kommt eigentlich die Orientierung, wenn wir die Zukunft unseres Bistums in den Blick nehmen? Wohin führt der Weg der Kirche von Essen, der Weg der Kirche in Deutschland? Anfang und Hoffnung haben viel mit dem "Woher" und dem "Wohin" unseres Weges zu tun.

Der Advent gibt auf diese großen Fragen eine einfache Antwort. Er macht sensibel für den Gott, der mit uns Menschen neu anfängt, wenn er in Jesus Christus ein Mensch dieser Erde wird. Daher kommt also die Orientierung für unseren Weg: von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, dem Immanuel. Er ist nicht nur der Anfang, sondern auch das Ziel, "Alpha und Omega" der Geschichte (Offb 1,8).

Aus diesem "Woher", aus diesem Ursprung, kommt der Kirche immer wieder die Kraft eines frischen Anfangs zu. Zugleich können so auch die Erwartungen formuliert, die Ziele und das "Wohin" des Weges der Kirche bestimmt werden. Dabei geht es – schlicht und hoffentlich (!) ergreifend -, darum, dass alle Menschen Gott finden.

Mit diesen Antworten auf das Woher und Wohin ist nicht nur der Auftrag der Kirche, sondern auch der Dienst des Bischofs auf den Punkt gebracht. Er kommt von Jesus Christus her und geht seinen Weg mit vielen anderen, damit alle Menschen Gott finden. Der Dienst des Bischofs ist in diesem Sinne ein adventlicher Dienst, immer wieder verwurzelt im Anfang und hoffnungsvoll ausgerichtet auf das Kommende.

Von einer solchen Dynamik aus Anfangen und Erwarten, aus Orientierung und Erneuerung sprechen auch die Texte der Heiligen Schrift am heutigen Vierten Advent.

Den Auftakt dazu bildet das wegweisende Wort des Propheten in der ersten Lesung: Micha spricht in einer Zeit großer politischer Umwälzungen um 700 vor Christus davon, dass Gott einen neuen Anfang macht. Er sendet seinem Volk einen Retter, den guten Hirten (vgl. Mi 5,3), der in der Kraft Gottes der Welt nicht nur den Frieden bringt, sondern selbst ihr Frieden ist (vgl. Mi 5,4a). Dieser Messias aus Bethlehem, mit dem Gott den neuen Anfang setzt, hat seinen Ursprung in ferner Vorzeit (vgl. Mi 5,1), er reicht also bis in die Ewigkeit Gottes hinein. So setzt Gott in schweren Zeiten einen neuen Anfang; er lässt seine Verheißungen wahr werden und schenkt den bedrängten Menschen Ruhe und Sicherheit. Dieses hoffnungsvolle Prophetenwort lesen wir Christen auf Jesus Christus hin, der aus der Ewigkeit Gottes kommt, der in Bethlehem geboren wurde und für uns der gute Hirt ist. Er ist derjenige, der die Seinen kennt, der um die tiefen Nöte und Wunden der Menschen, aber auch um ihre unbändige Sehnsucht und Hoffnung weiß. Und er ist der, der immer wieder zu einem neuen Anfang mit ihnen bereit ist, weil "seine Macht bis an die Grenzen der Erde" (Mi 5,3) reicht.

Wenn sich jemand in der Geschichte Gottes mit den Menschen der Herausforderung zum Neuanfang stellt, dann ist es Maria, von der ihre Cousine Elisabeth im Evangelium kurz und prägnant sagt: "Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ" (Lk 1,45). Maria beeindruckt und provoziert mich als ein Mensch, der bereit ist, sich dem Neuanfang Gottes mit Haut und Haaren zu stellen. Auch sie, die junge Frau aus dem Gottesvolk Israel, wird menschliche, vielleicht allzu menschliche Erwartungen gehabt haben, die sich nun auf ungeahnte Weise erfüllen. Neues fängt in ihr und mit ihr an, weil sie sich den Verheißungen Gottes stellt und seinen Willen erfüllt. "Meine Seele preist die Größe des Herrn" (Lk 1,46), wird sie wenig später im Magnifikat sagen, dem großen Lobgesang der Kirche, der mich seit Beginn meines bischöflichen Dienstes besonders begleitet und dies auch in Essen tun soll.

Weil ich in Marias Haltung einen Grundzug unseres Mensch- und Christseins sehe, möchte ich Sie alle einladen: Lassen Sie uns wie Maria unverzagt und unbeirrbar den Verheißungen Gottes trauen! Lassen wir Gott in unserem Leben neu beginnen, und werden wir nicht müde, seinen Willen zu tun!

Anzufangen und voller Erwartungen zu sein, das Woher und Wohin des Weges zu benennen, Orientierung und Erneuerung mit Inhalt zu füllen - und so das Vertrauen auf Gott zu leben und mit anderen Menschen zu teilen: Das heißt für mich, ein Mensch des Advents zu sein. Das gehört zur Berufung des Christen, darin liegt der Auftrag der Kirche. Doch welcher Auftrag ist in dieser geschichtlichen Stunde der Kirche von Essen mit auf den Weg gegeben? So weit die Hoffnungsperspektive unseres Glaubens reicht, so konkret können wir ihre Folgen für unseren Alltag benennen:

Das Bistum Essen hat in den vergangenen Jahren mit einem großen Strukturwandel auf die Anforderungen reagiert, die sich durch die Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte ergeben haben. Viele haben dabei die finanziellen und wirtschaftlichen Belange und die Fragen nach der Beheimatung im Glauben und im Lebensraum der Kirche als besondere Aufgaben wahrgenommen. Diese zu gestalten hat allen Enormes abverlangt. Für viele, die mit Herzblut den Weg der Kirche von Essen mittragen, bedeutet dies bis heute, Schweres zu tragen. Für alle in den Diensten der Kirche stehenden Frauen und Männer in unserem Bistum waren und sind damit große Herausforderungen verbunden. Oft waren es vor allen Dingen die Priester, die an ihrer eigenen Person und in ihrer Berufungsgeschichte erlebt und erlitten haben, welche Zumutungen unsere Zeit bereit halten. Zugleich aber stand und steht dahinter ein großes Vertrauen in das Wirken Gottes in dieser kirchlichen Stunde. Daher spielen in diesen großen Veränderungsprozessen unserer Diözese die Kräfte des Anfangens sowie die Hoffnungsperspektiven, die aus lebendigen Erwartungen stammen, eine große Rolle. Ich danke Ihnen, liebe Mitbrüder, für Ihr Glaubenszeugnis und schließe damit auch all die Vielen in den kirchlichen Diensten und die unzähligen anderen mit ein, die diesen Weg mitgegangen sind und weiter mitgehen. Solche Wege können nur diejenigen gehen, die wissen, woher sie kommen und wohin sie wollen.

Mit welchen Erwartungen geht die Kirche von Essen nun in die Zukunft? So fragen viele Menschen in unserer Region nicht nur in diesem Advent.

Ich bin überzeugt: Es ist der Wille Gottes, dass die Kirche bei den Menschen ist. Das lehrt uns das Geheimnis, das wir in wenigen Tagen feiern: die Menschwerdung Gottes! Deshalb muss es uns mit geistlicher Klarheit, theologischer Bestimmtheit und menschlicher Glaubwürdigkeit um Jesus Christus als den guten Hirten gehen, der sich um die Menschen sorgt und uns ermutigt, Gottes Willen zu suchen und zu erfüllen.

Eine immer wieder neue Ausrichtung auf Jesus Christus und auf das Wirken des Heiligen Geistes gehört in die Herzmitte der Kirche – eine Haltung, die nicht ohne Folgen für die äußere Gestalt und das tägliche Leben der Kirche bleibt: In unseren Gottesdiensten, in der Verkündigung des Evangeliums, in der Katechese soll jeder Glaubende - in jeder Lebensphase neu - die Schönheit und Lebendigkeit Gottes zur Energiequelle seines Christseins machen - und seine Berufung in der Kirche und Gesellschaft erkennen, lieben und leben lernen!

Ein solcher Weg der Kirche ist ein Weg zu allen Menschen. Als neuer Bischof von Essen nennen mich in langer Tradition viele "Ruhrbischof". Dieser Titel ist eine Herausforderung und zugleich eine "Platzanweisung". Es geht der Kirche von Essen um alle Menschen in der Region, in der wir leben. Angesichts der Konzentration vieler sozialer und wirtschaftlicher Probleme unseres Landes im Bereich des Ruhrgebiets wird deutlich, worum es auf Dauer für viele Menschen nicht nur in Deutschland, sondern europaweit gehen wird.

Es gibt konkrete Gestaltungsaufträge, die zu Recht mit vielen Erwartungen verbunden sind und die für uns bedeuten, die "Zeichen der Zeit" aufmerksam wahr zu nehmen - und immer wieder neu anzufangen.

Zunächst möchte ich das Feld der Solidarität im Blick auf die Akteure der Wirtschaft benennen. Der gerade auch in unseren Tagen immer wieder hervortretende Konflikt zwischen Arbeit und Kapital verpflichtet, deutlich für die Würde des Menschen und die verlässliche Ermöglichung von Arbeit zur Gestaltung des Lebens in Freiheit einzustehen – sei es gelegen oder ungelegen!

Einen zweiten Gestaltungsauftrag sehe ich im Bereich der Bildung gerade junger Menschen. Um echte Verantwortung im Leben übernehmen zu können, braucht es freie Menschen, die Verantwortung tragen können. Es gibt zu viele junge Menschen in unserem Land, die auf ihrem Bildungsweg verloren gehen, weil sie die Schule abbrechen und ohne Ausbildungsabschluss bleiben. Für uns alle heißt das, in christlicher Verantwortung Jugendlichen eine Chance zur Ausbildung zu geben, ihnen die Kraft zum Anfangen zuzutrauen und sie dabei zu begleiten, dass sich ihre Erwartungen an das Leben in realistischer Weise erfüllen.

Ein dritter Auftrag gilt der Familie. In ihr erfährt der junge Mensch zuallererst Geborgenheit, lernt er zu vertrauen, wagt er Freiheit, übt er ein Leben in Gemeinschaft und Verantwortung ein. Gerade in den Belastungen und Gefährdungen des Lebens ist die Familie der verlässliche Rückzugspunkt des einzelnen. Wie sehr wir in diesem Bereich vor bleibenden Herausforderungen stehen, sehen wir angesichts des häufigen Scheiterns familiärer Strukturen. Und gleichzeitig entstehen vor unseren Augen alternative Lebensformen, die gerade die katholische Kirche vor Gewissensfragen stellen. Hier gilt es, nicht nur ein Plädoyer für die Familie als Keimzelle der Gesellschaft zu halten, sondern sie auch nach Kräften zu schützen und zu fördern!

Einen vierten Gestaltungsauftrag sehe ich im Zusammenleben aller Menschen im Ruhrbistum. Hierbei denke ich nicht nur an das caritative Engagement der Kirche und die geistliche Ökumene zwischen den christlichen Konfessionen, sondern auch an die immer neue Herausforderung des Zusammenlebens mit Menschen anderer Religionen und Glaubensüberzeugungen. Die Tatsache, dass in unserer Region "Gott in der Luft liegt", möge eine Anfrage und ein Impuls sein für jene Menschen, die anders denken und leben. Gerade sie lade ich heute ein, in Kontakt mit der Kirche zu treten und sich dem Gott zu öffnen, der für jeden Menschen Verheißungen bereithält, die uns zu den größeren Möglichkeiten unseres Lebens führen!

In dieser Überzeugung, die meinen bisherigen Weg als Christ, als Priester und als Bischof getragen hat, trete ich meinen Dienst in adventlicher Zeit an – und freue mich, mit Ihnen die große Hoffnung unseres Glaubens zu teilen: "Maranatha! Komm, Herr Jesus!" Und lass uns nie aufhören anzufangen … Amen.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. undefinedOverbeck als Bischof von Essen eingeführt
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Bischof Franz-Josef Overbeck

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link im aktuellen Fensterwww.bistum-essen.de

Text: Franz-Josef Overbeck
20.12.2009

Schwerpunktthema

Vom 16. bis 20. Mai 2012 findet in Mannheim der 98. Deutsche Katholikentag statt. Er steht unter dem Leitwort "Einen neuen Aufbruch wagen".

Vorlagen für Maiandachten

Ein besonderer kirchensite.de-Service: Wir bieten Ihnen eine Reihe von Vorschlägen für Andachten zur Muttergottes im Monat Mai zum Herunterladen an.

Mittwoch ist Chatzeit

Am Mittwoch zwischen 20.30 und 21.30 Uhr im Chat: Diakon Holger Meyer.

Wir beten für Sie!

KLOSTERFÜRBITTE im Monat Mai: St.-Franziskus-Haus in Nordwalde.

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Grüße vom Katholikentag (1): Aufbruch gelingt ...

Landvolkshochschule

Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.

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Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.

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Unterwegs nach Emmaus: Kleopas und sein Freund.

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Neues Seelsorgekonzept

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Glaubenswissen

Frömmigkeit - Gesamthaltung des gläubigen Menschen vor Gott.

Bischof Felix Genn

Sein Leben – sein Wirken – seine Texte.

Dossier: Maria

Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.

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Liturgie und Brauchtum zu Pfingsten: Ein wenig Geist und viel Frühling.

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Marienmonat

Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.

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Christliche Arbeiter-Jugend.

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Ich bin das A und O.

Sterbebegleitung

Wann beginnt das Sterben? Was erwartet mich auf meinen letzten Wegen vor dem Tod? Kann ich mich und meine Verwandten auf diese Wege vorbereiten?

Ehegericht

Mit seinen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt sich Offizial Kurt Schulte größtenteils mit so genannten Ehenichtigkeitskeitsverfahren.

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Cosfeld / Recklinghausen.

Glaubens-ABC

Marienverehrung: Magd des Herrn

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30. Mai: Heilige Johanna von Orléans.

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Hilfe bei berufsethischen Fragen.

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Marienerscheinung: Mittlerrolle der Mutter Jesu

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