Dokumentiert:
Predigt von Bischof Genn an Silvester 2011
Bistum. Traditionell feiert der Bischof von Münster mit Vertretern der Stadt Münster am Silvestertag ein Dankamt in der St.-Lamberti-Kirche, in der er auch predigt. - kirchensite.de dokumentiert die schriftliche Vorlage der Ansprache von Bischof Felix Genn, die er am 31.12.2011 in der Lambertikirche gehalten hat:
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Ja, „es ist die letzte Stunde“ (1 Joh 2, 18), so schreibt der Verfasser des 1. Johannesbriefes in der Lesung, die wir soeben gehört haben. Es sind die letzten Stunden des Jahres 2011. Wir sind wie jedes Jahr hier in der Lamberti-Kirche zusammengekommen, um auf dieses Jahr zurückzublicken, und um Segen zu bitten für das, was vor uns liegt. Der Dichter Jochen Klepper, ein bekennender evangelischer Christ aus dem vorigen Jahrhundert, hat uns einen Text überliefert, der für die letzte Stunde eines Jahres geradezu treffend ist: „Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen“.
Liebe Schwestern und Brüder, das wollen wir auch an diesem Morgen tun: Wir wollen bitten, dass der, der die Zeit in Händen hat, den wir unseren Herrn nennen, auch dieses Jahres Last nehme und sie in Segen wandle. Vielleicht kommt Ihnen das Wort „Last“ leicht über die Lippen, weil vieles vor Ihnen steht, was Sie in diesem Jahr belastet hat. Vielleicht wird es aber auch manchem von uns heute nicht gerecht, weil wir voll Dankbarkeit auf vieles schauen können, was eben nicht Last, sondern leicht gewesen ist.
Blicken wir uns allerdings um in unserer Welt, so können wir durchaus von Lasten sprechen. Nur stichwortartig brauche ich daran zu erinnern: Die Überschwemmungen in Ostasien, die wirtschaftliche Krise, der Zusammenhalt Europas, der weiter bestehende Konflikt in Afghanistan, unberechenbarer Terror bis hinein in mitteleuropäische Städte – wir brauchen nur an Lüttich zu denken -, die Not in vielen Ländern Afrikas, die geistige Verwirrung rechtsextrem denkender und handelnder Menschen mit ihren brutalen Folgen, die Glaubwürdigkeit von Repräsentanten des öffentlichen Lebens, die Unsicherheit, die ein demokratisches System zu immer neuen Anstrengungen des Zusammenwirkens von Freiheit und Verantwortung herausfordert, und nicht zuletzt all das, was jeder von Ihnen persönlich hierher mitbringt. Manchmal könnte man denken, es wäre wirklich die letzte Stunde überhaupt. Kann diese Welt so noch weiter bestehen, oder bricht sie sogar zusammen, so mögen manche bisweilen fragen.
Nach dem erschütternden Jahr 2010 ist auch in der Kirche keine Ruhe eingekehrt. Viele Diskussionen um die Gestalt unserer Kirche, mitunter Zerrissenheit, manchmal sogar Spaltung. Das Bemühen, angesichts veränderter gesellschaftlicher und kirchlicher Situation, dem Leben in unserem Bistum eine zukunftsfähige Struktur und ein inhaltliches Profil zu geben, bringt Konflikte, Streit, Unsicherheiten und Ängste mit sich. Wir können aber auch nicht übersehen, wie viel Gutes in unserem Bistum gewirkt wird: Das intensive Gebet vieler Gruppen von Menschen, die unsere Wallfahrtsorte aufsuchen, das treue und kontinuierliche Feiern der Gottesdienste in unseren Gemeinden zähle ich ebenso dazu wie das gar nicht messbare Wirken von vielen Frauen und Männern – sei es hauptberuflich, sei es ehrenamtlich - im Bereich von Caritas und den unterschiedlichen Verbänden mit ihren vielfältigen Verflechtungen in die Lebensbereiche der Menschen hinein. Was dort bewirkt wird, was dort an Gutem oft in der Stille geschieht, berührt mich immer sehr tief, macht mich hoffnungsfroh, weil alles, was aus Liebe geschieht, in sich seine Frucht trägt und niemals verloren sein kann. Hier werden konkret Lasten von Menschen aufgehoben und durch Menschen in Segen gewandelt. Ich möchte von ganzem Herzen allen dafür danken, die auf diese Weise Zeugnis geben für das Geheimnis der Weihnacht, dass Gott Mensch geworden ist und somit unser Nächster wurde. Uns allen, gerade aber auch diesen vielen in unseren Gemeinden Engagierten möchte ich das Gebet, das Jochen Klepper an Gott richtet, zurufen: „Da alles, was der Mensch beginnt, vor seinen Augen noch zerrinnt, sei du selbst der Vollender. Die Jahre, die du uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt, veralten wie Gewänder. Wir fahren hin durch deinen Zorn, und doch strömt deiner Gnade Born in unsre leeren Hände. Und diese Gaben, Herr, allein lass Wert und Maß der Tage sein, die wir in Schuld verbringen. Nach ihnen sei die Zeit gezählt.“ Und selbst wenn uns das Gefühl umfängt, noch nicht genug getan zu haben, dürfen wir die Worte von Jochen Klepper anfügen: Nach ihnen – ich meine die Gaben Gottes, die durch unsere Liebe auch gewirkt werden – nach ihnen sei die Zeit gezählt; was wir versäumt, was wir verfehlt, darf nicht mehr vor dich dringen.“
Voll Dankbarkeit blicke ich zurück auf die Auftaktveranstaltung zum Dialogprozess in Mannheim, aber auch auf die Begegnungen mit vielen Jugendlichen unseres Bistums und der ganzen Welt anlässlich des Weltjugendtreffens in Madrid mit Papst Benedikt. Ich denke ebenso zurück an das Weltfriedenstreffen in München, das von der Gemeinschaft Sant’Egidio veranstaltet wurde und Menschen aller Konfessionen und Religionen im Bemühen um den Frieden zusammengeführt hat. Nicht zuletzt bleibt der Besuch des Heiligen Vaters ein Geschenk und eine Herausforderung, mit der wir aufgrund seiner vielfältigen geistlichen Impulse das Leben in unseren Gemeinden gestalten können.
In besonderer Weise möchte ich auch hervorheben, dass sich viele Gläubige in unseren Gemeinden im Zusammenwirken mit dem Diözesanrat bemüht haben, die Sendung, die uns als Kirche im Bistum Münster aufgetragen ist, in eine konzentrierte sprachliche Fassung zu bringen. Sie kann Leitmotiv werden für all unser Arbeiten in den unterschiedlichen Bereichen, angefangen von der bischöflichen Verwaltung bis zum Dienst in den Gemeinden vor Ort. In diesem Text steht das Wort von Alfred Delp: „Die Welt ist Gottes voll“ (Alfred Delp, Meditation vom 17. November 1944), und der Text fährt fort mit einer Begründung für diesen Satz: „weil Gottes Geist sich in der Zeit zeigt, die Kirche von Anfang an bis heute begleitet und in jedem und jeder Getauften und Gefirmten lebendig ist“ (Präambel).
Liebe Schwestern und Brüder, auch das zu bedenken, und nicht nur von den Lasten zu sprechen, ist mir ein Anliegen in dieser Stunde. Gerade von dem vielen Guten her, das gewirkt wird, möchte ich auch auf die Schwierigkeiten und Probleme schauen und mit Ihnen allen um die Antworten ringen, wie der Weg der Kirche im Bistum Münster in den kommenden Jahren zu gestalten ist. Wir wissen, dass es kein leichter Weg sein wird, den Veränderungsprozess zu gestalten. Der Text, von dem ich eben sprach, und den wir „Präambel über die Sendung der Kirche im Bistum Münster“ genannt haben, sagt ausdrücklich: „Traditionen brechen weg, Selbstverständlichkeiten des religiösen Lebens werden in Frage gestellt. Die Strukturveränderungen in den Gemeinden und der Streit um Reformen in der Kirche haben Enttäuschungen und Verletzungen hinterlassen und stellen uns vor neue Herausforderungen“. Deshalb fragen wir uns: „Wie ist unter diesen Bedingungen Christ-sein möglich? Wie kann Seelsorge so ausgerichtet werden, dass sie dem Auftrag des Evangeliums und der Sendung der Kirche entspricht?“
Liebe Schwestern und Brüder, ich bin sehr dankbar, dass dieser Text als Priorität unserer Sendung den „Vorrang Gottes“ nennt – und dies angesichts einer Gottvergessenheit außerhalb wie innerhalb der Kirche. Es gilt, wie es wörtlich heißt, „die Erinnerung an Gott wach zu halten“ (Präambel). Der Evangelist Johannes hat in seinem Prolog mit sehr tiefen Worten betrachtet, was uns von Gott her in Jesus Christus geschenkt worden ist. In Jesus sieht er die Offenbarung Gottes selbst. In Ihm ist uns Gott in Seiner ganzen Fülle geschenkt worden, so dass Johannes sagen kann: „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade“ (Joh 1, 16). Weil in Jesus Gottes Wort zu uns gesagt wird, ein Wort, „das Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat, haben wir seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit“ (ebd. 14). Deshalb ist es das Grundanliegen dieses Evangelisten, die Kirche immer wieder an diese Wahrheit zu erinnern. So tut Er es auch in dem Brief, den wir den 1. Johannesbrief nennen. Die Gemeinde, an die sich dieser Brief richtet, ist gefährdet, weil in ihr nicht mehr Christus, sondern der Anti-Christ lebt, ja dieser Anti-Christ sogar aus der eigenen Mitte kommt.
Wer aber ist der Anti-Christ? Derjenige, der genau diese Wahrheit leugnet, dass Gott sich uns in Jesus ganz und gar geoffenbart hat. Sagen wir es wörtlich mit dem 1. Johannesbrief: „Das ist der Anti-Christ: Wer den Vater und den Sohn leugnet. Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater“ (1 Joh 2, 22-23). Als einziges Gegenmittel benennt Johannes: „Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater. Und seine Verheißung an uns ist das Ewige Leben“ (ebd. 24-25).
Liebe Schwestern und Brüder, wir halten die Erinnerung an Gott wach, wenn wir von der Fülle sprechen, die uns in Jesus geschenkt worden ist. Deshalb können wir uns noch so sehr um Strukturreformen bemühen, sie werden äußerlich bleiben, wenn nicht in uns bleibt, was uns durch die Taufe von Anfang an geschenkt ist: Die Gnade und Wahrheit der göttlichen Liebe in Jesus von Nazareth. Mich erstaunt es immer wieder, wenn ich mich diesen Schrifttexten nähere: Sie sind hineingesprochen in eine wirre und zum Teil chaotische Welt, in eine Welt, in der es die unterschiedlichen Religionen und Götterkulte gab, in eine Welt, in der ein gewaltiges Imperium das Sagen über die gesamte damals bekannte Welt hatte, in eine Welt, in der die Christen eine marginale Größe im Gesamtgefüge darstellten. Es sind Worte, die hineingesprochen worden sind in eine Welt, die sich bei der Rede von der Auferstehung von den Toten nur an den Kopf fassen konnte. Aber sie haben ihre Gnade und Wahrheit erwiesen, weil Frauen und Männer Zeugen dieser Wahrheit geblieben sind. Sie haben ihre Wahrheit und Gnade erwiesen, weil Frauen und Männer in Christus verwurzelt waren, sich nicht abbringen ließen von dieser Grundbotschaft. Diese Worte haben ihre Gnade und Wahrheit erwiesen, weil Menschen an das Umsonst der Liebe, die von Gott kommt, geglaubt und dieses Umsonst der Liebe weitergegeben haben. Insofern war immer die letzte Stunde, weil diese Worte zur Entscheidung herausforderten. Auch heute.
Wenn Papst Benedikt im Blick auf das 50jährige Jubiläum des Konzilsbeginns im Jahre 2012 ein Jahr des Glaubens ausgerufen hat, dann geht es ihm genau darum: Dass wir uns in diesem Glauben neu festmachen. Deshalb werden unsere Strukturreformen nur greifen, wenn es Gruppen von Frauen und Männern gibt, die in unseren Gemeinden als oberste Priorität das Hören auf das Wort Gottes setzen. Denn nur im Hören auf dieses Wort, erschließt sich seine volle Wahrheit und das Umsonst der göttlichen Gnade und Liebe. Im Hören auf das Wort Gottes allein werden uns auch die Lösungen geschenkt, die wir für viele Fragen brauchen. Im Hören auf das Wort Gottes setzen wir einen Akzent gegen die Gottvergessenheit und nehmen Ihn ganz ernst. Im Hören auf das Wort Gottes wird es sogar möglich sein, die vielen komplizierten Fragen unseres gesellschaftlichen Lebens zu Lösungen zu führen, die dem Menschen gerecht werden.
Ich möchte in diesem Zusammenhang ein Wort aufgreifen, das Papst Benedikt in seiner Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ das Prinzip der Unentgeltlichkeit nennt. Das mag zunächst einmal für wirtschaftliches Arbeiten völlig utopisch erscheinen. Aber es ist genau die innere Seele, die zu allem Mühen um Gerechtigkeit hinzukommen muss. Sie ist Ausfluss der tiefen, glaubenden Überzeugung, dass wir aus der Fülle Gottes Gnade über Gnade empfangen haben, aus der Fülle des Umsonst Seiner Liebe, aus der Fülle Seiner unentgeltlichen Liebe. Was könnte das konkret heißen für das Jahr 2012? Ich weise Sie, liebe Schwestern und Brüder, auf drei Vollzüge unseres christlichen Lebens hin
1. Unentgeltliche Liebe zeigt sich in tiefem betendem Vertrauen, dass Gott das Leben der mir Anvertrauten und das Leben der Welt in Seinen Händen hält. Der betende Mensch ist Zeuge einer unentgeltlichen Liebe. Er kann nämlich weder etwas berechnen noch etwas machen. Jochen Klepper sagt es mit seinen Worten: „Wer ist hier, der vor dir besteht? Der Mensch, sein Tag, sein Werk vergeht: Nur du allein wirst bleiben. Nur Gottes Jahr währt für und für, drum kehre jeden Tag zu dir, weil wir im Winde treiben“.
2. Die unentgeltliche Liebe zeigt sich in der Bereitschaft mitzuleiden. Wer wirklich daran glaubt, dass Gott der Erlöser der Menschheit ist, der glaubt auch daran, dass all das Viele, was ihn bedrängt und bedrückt, was er entbehren und worauf er verzichten muss oder könnte, eingehen kann in die große unentgeltliche Liebe Gottes. Wer auch das, was schwer ist, was Last bedeutet, nicht bloß dem eigenen Bedauern oder dem der anderen hinhält, sondern Gott übergibt, also nicht bei sich stehen bleibt und um sich kreist, sondern es auf Ihn öffnet, der schenkt viel, der gibt viel hinein in den Blutkreislauf des Lebens von Gesellschaft und Kirche. Vielleicht denken Sie in diesem Zusammenhang an manche Möglichkeit, die sich aus Ihrem Leiden und Entbehren ergibt. Ich nenne eine ganz besondere, nämlich die Erfahrung vieler Menschen - vielleicht auch von Ihnen, vielleicht auch von manchem Gläubigen -, Gott nicht mehr zu sehen, den Glauben an Ihn nicht mehr zu spüren, vielleicht sogar in eine Art von Gottesfinsternis gestellt zu werden. Könnten wir das nicht für diejenigen mittragen, die wirklich nicht mehr glauben können? Wenn die Präambel von Gottvergessenheit spricht, die es innerhalb und außerhalb der Kirche gibt, so könnte sie durch eine solche Haltung unterfangen werden.
3. Die unentgeltliche Liebe zu lernen ist m. E. alltägliche Aufgabe. Sie beginnt da, wo wir die Frage unterlaufen, die so oft gestellt wird: Was bringt mir das? Was habe ich davon? In der Liebe fragt man das nicht, im Dienst an den Armen auch nicht. Jesus weist uns als Seine Jüngerinnen und Jünger hin auf die Armen, denen wir etwas schenken sollen, ohne dass sie es uns vergelten können. Dann nennt Er uns sogar selig, weil sie es uns nicht vergelten können, weil es uns aber vergolten wird bei der Auferstehung (vgl. Lk 14, 13-14). Was könnte das z. B. heißen für eine christliche Lösung der Bleiberechtsregelung? Hier wird die unentgeltliche Liebe ganz politisch! Und: Unsere Gemeinden werden, ganz gleich wie sie im Einzelnen strukturiert sind, nur christliche Gemeinden bleiben, wenn sie von diesem unentgeltlichen Tun geprägt sind. Gerade im Zeugnis der unentgeltlichen Liebe sprechen wir der Welt von Gott. Die Präambel fordert uns ausdrücklich dazu auf, „häufiger und selbstverständlicher und mit demütigem Selbstbewusstsein von Gott zu anderen zu sprechen“. Dabei zitiert sie das schöne Wort von Papst Benedikt aus seiner ersten Enzyklika über die Liebe: „Der Christ weiß, wann es Zeit ist, von Gott zu reden, und wann es recht ist, von Ihm zu schweigen und nur einfach die Liebe reden zu lassen“ (Deus caritas est 31).
„Der du allein der Ewge heißt,“ so sagt es Jochen Klepper, „und Anfang, Ziel und Mitte weißt im Fluge unserer Zeiten: Bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten“. In dieser Zuversicht, weil unentgeltlich von Gott geliebt, wollen wir das Jahr beenden, die letzten Stunden dieses Jahres und den Übergang in das Neue Jahr beschreiten. „Nur von dir selbst in Jesus Christ die Mitte fest gewiesen ist, führ uns dem Ziel entgegen.“ Amen.
(Das Lied von Jochen Klepper findet sich im Gotteslob unter der Nr. 157.)
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