Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles  >  Bistum aktuell
11.12.2018
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Missionsschwestern

"Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes" (v.l.): Gertrud Elsen, Petronila Soares, Livramento Oliveira und Janice Jolin. Sie leiten das Generalat des Ordens in New Jersey/USA.

Treffen der Missionsschwestern in Münster

Kreative Schritte in die Zukunft

Bistum. "Kreative Schritte für die Sendung Jesu" haben die "Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes" ihr Treffen am Mittwoch (07.11.2012) in Münster überschrieben. Die internationale Gemeinschaft, die in Brasilien, Taiwan, Vietnam, auf den Philippinen, in Namibia, Deutschland und den USA tätig ist, hat im Bistum Münster ihren Ursprung. Sie wurde 1910 von der aus Ahlen stammenden Lehrerin Elisabeth Tombrock und dem Franziskanerbischof Amandus Bahlmann in Santarem am Amazonas in Brasilien gegründet. Heute gehören ihr rund 400 Ordensfrauen weltweit an.

"Wir wollten uns über die Entwicklungen in den einzelnen Provinzen austauschen und eine Planung für unsere Zukunft erarbeiten", sagte Schwester Gertrud Elsen über das Zusammentreffen, an dem Schwestern aus alle sechs Ordensprovinzen teilnahmen. Die aus dem oldenburgischen Barßel stammende Ordensfrau ist seit einigen Jahren im US-amerikanischen Generalat der Gemeinschaft in New Jersey tätig. Das Engagement in den Provinzen sei sehr unterschiedlich. Während man sich in Deutschland für Gerechtigkeit und Frieden und in der Krankenhausseelsorge einsetze, arbeiteten die brasilianischen Schwestern in den Elendsvierteln, unterhielten Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser.

Engagement gegen Sklavenarbeit

"In den Vereinigten Staaten kooperieren wir mit der Regierung und zivilen Organisationen, um gegen Zwangsprostitution und gegen moderne Sklavenarbeit von Migranten in Hotels, als Reinigungskräfte und Tellerwäscher vorzugehen", sagt die US-amerikanische Schwester Janice Jolin, die mit Gertrud Elsen, Livramento Oliveira und Petronila Soares das Leitungsteam der Gesamtkongregation bildet. In Namibia engagiere man sich unter anderem für die diskriminierte Gruppe der Ureinwohner. Vor allem in Asien habe der Orden keine Nachwuchsprobleme. Dort sei man unter anderem in der Arbeit mit Migrantinnen tätig, helfe Frauen nach der Scheidung oder engagiere sich in der alternativen Medizin. "Bei all den vielfältigen Aufgaben geht es darum, unserem Charisma zu folgen, den Menschen nahe zu sein, die uns brauchen, und mitfühlend ihr Leid lindern zu helfen", sagt die Brasilianerin Livrameto Oliveira.

"Zukünftig wollen wir die einzelnen Provinzen stärker vernetzen, damit der Austausch trotz unterschiedlicher kultureller Wurzeln noch besser gelingt", sagt Schwester Janice Jolin. Auf diese Weise könne man sich auch personell gegenseitig unterstützen, etwa indem sich Schwestern entschieden, in Provinzen zu gehen, in denen sie besonders gebraucht würden. Die gemeinsame Sprache sei Englisch. Auch die Ausbildung junger Schwestern soll künftig zentraler ausgerichtet werden. "Ab 2014 sollen sich die Schwestern ein Jahr lang auf ihre ewige Profess in Namibia vorbereiten können", sagt Livramento Oliveira. Zudem arbeite man etwa in Brasilien auch mit anderen Frauenorden zusammen.

Christliche Lebensbotschaft

"Wir fassen uns als eine große Familie auf, in der jede ihren Platz und ihre Entwicklungsmöglichkeiten finden kann", erläutert Schwester Gertrud Elsen. "Jede hat ihr Charisma, ihre Persönlichkeit, ihre Identität." Im Teilen und in der Teamarbeit sollen die Schwestern ihrem Ruf folgen. Auf diese Weise sucht der Orden seine christliche Sendung auch in neue Regionen zu tragen. 2009 habe man etwa in Angola mit der Arbeit begonnen. Dort seien Schwestern in einer dörflichen Schule tätig, in der Pastoral und Gesundheitspflege. "Mission findet da statt, wo wir leben. Mit unserem Leben verkünden wir die Botschaft Jesu", fasst Schwester Gertrud Elsen den Auftrag der internationalen Gemeinschaft zusammen.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Orden
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche von A bis Z: Mission

Text: Karin Weglage | Foto: Karin Weglage
12.11.2012

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand