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17.11.2018
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Weihbischof Wilfried Theising überreichte den Gregoriusorden an NRZ-Chefredakteur Rüdiger Oppers im Kevelaerer Priesterhaus.

Weihbischof Wilfried Theising überreichte den Gregoriusorden an NRZ-Chefredakteur Rüdiger Oppers im Kevelaerer Priesterhaus.

Weihbischof Theising überreichte päpstliche Ehrung

Gregoriusorden für NRZ-Chefredakteur Rüdiger Oppers

Kevelaer/Neukirchen-Vluyn. Papst Benedikt XVI. hat Rüdiger Oppers, den Chefredakteur der Neuen Ruhr / Neuen Rhein Zeitung (NRZ), für seinen Einsatz in Kirche, Gesellschaft und Medien mit dem Gregoriusorden ausgezeichnet. Die Auszeichnung "Ritter des Gregoriusordens", eine der höchsten päpstlichen Orden für Laien, wurde dem 51-jährigen Journalisten vom Niederrhein im Auftrag von Bischof Felix Genn durch den niederrheinischen Regionalbischof Wilfried Theising am Montag (23.01.2012) in Kevelaer überreicht.

Bischof Felix Genn würdigte in seiner Begründung den in Neukirchen-Vluyn wohnenden Chefredakteur und früheren leitenden WDR-Journalisten als eine Persönlichkeit, die sich für die katholische Kirche und die Gesellschaft in Deutschland große Verdienste erworben habe.

"Angemessene Berichterstattung über kirchliche Themen"

Bischof Felix Genn verweist in seiner Begründung auf das breite Spektrum von gesellschaftlichem und kirchlichem Engagement von Oppers. Als Publizist setze er sich kontinuierlich für eine angemessene Berichterstattung über kirchliche und religiöse Themen ein.

In Kommentaren und vielfältigen Berichten habe Oppers als Chefredakteur das Anliegen der christlichen Neuevangelisierung gefördert. Regelmäßig schreibe er über die Bedeutung des christlichen Glaubens und "erklärt an prominenter Stelle, wo sonst nur Leitartikel erscheinen, oft die Spiritualität unserer Hochfeste", oder erläutere das päpstliche Handeln.

Einsatz für den Wallfahrtsort Kevelaer

Bischof Genn stellt besonders seinen publizistischen Einsatz für den Wallfahrtsort Kevelaer heraus. So gebe die NRZ beispielsweise eine eigene Pilgerzeitung heraus. Darüber hinaus wurde die in Kevelaer erscheinende Wochenzeitung, das "Kevelaerer Blatt" auf sein Betreiben vom Verlag der NRZ, der WAZ-Mediengruppe, aufgekauft.

Dieses Blatt stelle für die Wallfahrtsleitung ein wichtiges Presseorgan dar. Eine Entscheidung "gegen die wirtschaftliche Vernunft, aber aus kultureller Verantwortung", so der Bischof von Münster. Seitdem leite er diese Zeitung in ehrenamtlicher Nebentätigkeit und sorge dafür, dass die Wallfahrtsleitung, aber auch die anderen Gemeinden, stets ein angemessenes publizistisches Forum haben.

Berater und Moderator

Wiederholt stelle sich Oppers als Berater, Redner, Autor und Moderator bei kirchlichen Tagungen zur Verfügung. Nach den Worten von Genn engagiert er sich mit seinen publizistischen Möglichkeiten für die bedrängten Christen im Heiligen Land ein und wurde 2005 Mitglied im Patriarchalischen Orden vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem.

Gesellschaftlich beteilige sich Oppers in Vereinen als Vorstandsmitglied für Behinderte, Kinder sowie für Krebskranke. Im Jahr 2008 habe er beispielsweise das  Kinderhilfswerk "Hilfswerk für Kinder in Not" gegründet. Unterstützt von Caritas, Diakonie und Arbeiterwohlfahrt würden jeden Tag notleidende Kinder mit Sachleistungen unterstützt. Auf die Initiative von Oppers wurde in diesem Verein die erste Mobile Kindertafel Deutschlands organisiert. Als Kuratoriumsmitglied der Gesellschaft zur Bekämpfung von Krebskrankheiten in NRW engagiere sich Oppers ebenso sowie in der Initiative "Wir in Nordrhein-Westfalen". Bis vor zwei Jahren gehörte er auch der Programmkommission der Deutschen Raumfahrt an.

Prälat Schlegel: Bekennender Christ

Mit persönlichen Worten würdigte der Visitator und Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Priester und Gläubige aus den Diözesen Ermland, Danzig und der Freien Prälatur Schneidemühl, Prälat Lothar Schlegel, den Chefredakteur in Kevelaer. Er habe Rüdiger Oppers als engagierten Katholiken erlebt.

"Er unterstützt mich persönlich, aber auch publizistisch bei der Friedensarbeit unserer Kirche im Ermland und den genannten Regionen. Gerade weil dieses Thema in fast allen deutschen Medien zu kurz kommt, oder in zu einseitiger Sichtweise dargestellt wird, ist mir diese Unterstützung wichtig. Als bekennender Christ nutzt er sein Privileg, durch seinen Beruf ein großes Publikum erreichen zu können, konsequent aus, um den katholischen Standpunkt zu vertreten", sagte der Oppers freundschaftlich verbundene Schlegel. "Besonders seine Kommentare gegen den Relativismus oder die Kommerzialisierung selbst Heiliger Feiertage werden von vielen Bürgern mit großer Zustimmung aufgenommen."

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Text: Jürgen Kappel | Foto: Jürgen Kappel
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