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23.05.2012
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Weihbischof Stefan Zekorn gab das Friedenslicht weiter.

Weihbischof Stefan Zekorn gab das Friedenslicht weiter.

Friedenslicht aus Betlehem ins Bistum Münster ausgesandt

Zekorn: Licht im Leben anderer Menschen entzünden

Bistum. Weihbischof Stefan Zekorn hat die Träger des Friedenslichts aus Betlehem aufgerufen, "Licht im Leben anderer Menschen" zu entzünden. Bei der bistumsweiten Aussendung des Lichts am frühen Sonntagabend (11.12.2011) in Münster ermutigte Zekorn die mehr als 800 überwiegend jungen Christen, Jesus bei dieser Aufgabe um Hilfe zu bitten mit den Worten: "Jesus, hilf mir, Dein Licht weitergeben zu können."

Neun Pfadfinder aus Verbänden beider Konfessionen im Bistum Münster hatten das Friedenslicht von der zentralen Aussendung mit Jugendlichen aus mehr als 20 Nationen in Wien nach Münster gebracht. Bei einem ökumenischen Wortgottesdienst in der überfüllten Herz-Jesu-Kirche wurde es an Pfadfinder und andere Jugendgruppen ausgeteilt. Bis Weihnachten tragen sie das Licht in Pfarrgemeinden, öffentliche Einrichtungen und in die Familien.

"Ein wenig Frieden verteilen"

Schon ein einzelnes Licht könne das Dunkel der Welt vertreiben, selbst wenn es in tiefer Finsternis stehe, sagte Zekorn. Er hoffte, das Friedenslicht werde an vielen Orten im Bistum "ein wenig Frieden verteilen". Dieter Beese, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Münster, sagte, wer das noch so kleine Friedenslicht trage, werde "zu einer großen Leuchte für die Menschen".

Vor allem Pfadfindergruppen wie diese aus Borken tragen das Friedenslicht ins ganze Bistum.

"Es ist ein schönes Gefühl, das Licht aus Betlehem zu den Menschen zu tragen", sagte Jana Strickmann (19), Pfadfinderin aus St. Johannes Sassenberg (Kreisdekanat Warendorf), zu kirchensite.de. Das Licht sei ein "besonderes Zeichen" im Advent. In Sassenberg wurde das Licht noch am Sonntagabend (11.12.2011) in einem Gottesdienst weitergegeben. Vielen Menschen bedeute das Licht sehr viel, erzählte auch Charlotte Janning (15) aus St. Laurentius Senden (Kreisdekanat Coesfeld). Dort findet die Weitergabe am Samstag (17.12.2011) in der Vorabendmesse zum vierten Advent statt.

In St. Mariä Heimsuchung Herten (Kreisdekanat Recklinghausen) gestalten die Messdiener an einem Abend dieser Woche ein Fenster des "lebendigen Adventskalenders". "Dann können die Leute das Licht mitnehmen", sagte Lukas Heußner (15). Am Niederrhein beginnt am Dienstag (13.11.2011) um 19 Uhr eine regionale Aussendungsfeier im Xantener St.-Viktor-Dom mit Weihbischof Wilfried Theising.

Symbol auch gegen rechte Gewalt

Das Licht war am 25.11.2011 in der Grotte der Geburtskirche Jesu in Betlehem entzündet worden. Es ist ein Symbol für Frieden und Völkerverständigung. Die Aktion findet zum 25. Mal statt. Seit 1994 bringen vor allem Pfadfinder das Friedenslicht auch nach Deutschland.

In diesem Jahr verstehen die bundesweiten Organisatoren – die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, die Pfadfinderinnenschaft St. Georg und der evangelische Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Kooperation mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend – das Friedenslicht auch als Zeichen gegen rechte Gewalt angesichts der zuletzt bekannt gewordenen Morde durch Rechtsradikale.

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  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Advent und Weihnachten
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Text: Jens Joest | Fotos: Joachim Busch
12.12.2011

    1. Kirche von A bis Z: Friedenslicht

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