Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles  >  Bistum aktuell
23.05.2012
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Auch echte Pilger sind im Internet unterwegs.

Auch echte Pilger sind im Internet unterwegs.

Der Weltjugendtag in den sozialen Netzwerken

Pilgern im Netz

Bistum. "Wie, du bist nicht bei Facebook? Hast du keine Freunde?!" Das wird bald wohl niemand mehr fragen, denn mittlerweile nutzen nach Unternehmensangaben rund 600 Millionen Menschen weltweit das soziale Netzwerk im Internet. In Deutschland sind es rund 20 Millionen, die über Facebook Neues mitteilen, Fotos einstellen, Empfehlungen verlinken oder alte Kontakte auffrischen. Nach einiger Anlaufzeit haben auch die Kirchen Facebook für sich entdeckt.

Bei den "Pionieren" ist auch das Weltjugendtagsbüro Münster zu finden: "Wir zeigen uns dort als Kirche, denn uns war einfach klar: Web 2.0 muss sein, wenn wir Jugendliche weiter erreichen wollen", sagt Frank Rauhaus, Projektleiter beim münsterschen WJT-Büro.

Neuigkeiten aus Spanien verbreiten

Facebook war also quasi unverzichtbar – auch wenn gerade dieses Portal immer wieder mit negativen Schlagzeilen beim Thema Datenschutz auffällt. Das aber ist wohl ein Problem der Masse: Nirgendwo vernetzen sich so viele Menschen online wie bei dem geschätzt 100 Milliarden US-Dollar schweren Unternehmen, das 2004 als Netzwerk für Harvard-Studenten gegründet wurde: "Gruppenprofile in anderen sozialen Netzwerken sind mit hohen Kosten verbunden", erklärt Rauhaus. Außerdem verlören deutsche Portale zunehmend an Bedeutung, "weil eben alles zu Facebook abwandert". Die WJT-Gruppe im "Studi-VZ" bestehe nur noch aus drei Mitgliedern.

Gerade im Vorfeld großer Treffen wie der Internationalen Messdienerwallfahrt nach Rom 2010 oder jetzt dem Weltjugendtag eignet sich das soziale Netzwerk, um sich zu verabreden, auszutauschen und Neues zu verbreiten. Die Facebook-Seite des offiziellen WJT-Büros in Madrid habe mehr als 200.000 registrierte regelmäßige Leser, sagt Rauhaus. "Die News können wir in unser Profil einlaufen lassen. Das geht teilweise so schnell, das können wir gar nicht über die offizielle Bistumsseite pflegen."

Einblick auch für Nicht-Registrierte

Auch Menschen, die nicht bei Facebook sind, können über die Internetseite des Weltjugendtagsbüros Münster das Profil einsehen. Über Nützliches wie etwa eine interaktive Karte der "Tage der Begegnung" in Pamplona werden die "Fans" über Facebook prompt informiert. Die Karte zeigt die Unterkünfte der Pilger – und bei den Gruppen aus Ahaus, Raesfeld und Reken könnte man fast neidisch werden: Ihre Gastfamilien leben fast an der Atlantikküste.

Rund zwei Stunden ist Pia Wachenfeld aus Wilhelmshaven einmal am Tag bei Facebook unterwegs. Sie hat online rund 200 Freunde, von denen die meisten aber auch in ihrem "echten" Leben eine Rolle spielen. Durch ihr Engagement in der Kolpingjugend Wilhelmshaven oder im Jugendteam St. Willehad kenne sie eben viele Menschen, sagt die 18-Jährige: "Ich kann kostengünstig Kontakt halten, Fotos einstellen und chatten in einem, das macht das Portal für mich interessanter, als wenn ich nur E-Mails schicken würde", berichtet Pia, die zum ersten Mal mit zum Weltjugendtag fährt.

In Madrid entstehen neue Kontakte

Wie sich die Kommunikation nach dem WJT entwickelt, kann Thomas Mollen, Pressesprecher des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend im Bistum Münster, nicht sagen. Nach dem vorherigen Weltjugendtag 2008 in Sydney sei das Forum rasch "praktisch tot" gewesen. Zuvor war das Profil vor allem zum Austausch von praktischen Infos genutzt worden. Zum Beispiel wurden Ideen für Gastgeschenke gesammelt.

Nach einem Weltjugendtag würden sich die meisten neuen Bekannten eher privat vernetzen, aber damit sei ja auch schon viel erreicht, sagt Mollen: "Wir können Angebote machen, aber Jugendliche suchen sich eigene Wege. Wir müssen sie nicht verwalten."

Risiken sozialer Netzwerke

Wer soziale Netzwerke nutzt, muss sich im Klaren sein, dass er persönliche Informationen von sich preisgibt. Facebook ändert zudem immer wieder Einstellungen, ohne die Nutzer zu informieren. Inzwischen ist das Portal nicht mehr über "sichere" https-Seiten zu erreichen, wie sie etwa Banken für Online-Geschäfte nutzen, sondern über "normale" Seiten. Damit können Nutzerprofile leichter gehackt werden. Unter "Kontoeinstellungen" kann diese Einstellung rückgängig gemacht werden. Hier kann auch jeder entscheiden, welcher Nutzer seine Informationen lesen soll. Der Nachteil: Bis man alle entsprechenden Häkchen gesetzt hat, kann es schon mal dauern. Nach massiven Protesten von Datenschützern und Verbraucherorganisationen – etwa in den USA – hat Facebook immerhin die Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre verbessert.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchwerpunktthema: Weltjugendtag 2011 in Spanien

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.wjt2011-muenster.de

Text: Marie-Theres Himstedt | Foto: Marie-Theres Himstedt
01.08.2011

    1. Schwerpunktthema: Weltjugendtag 2011 in Spanien

Namen und Nachrichten

Personalveränderungen im Bistum.

Neues Seelsorgekonzept

Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.

Dossier: Maria

Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.

Bibelarbeit

Unterwegs nach Emmaus: Kleopas und sein Freund.

Bischof Felix Genn

Sein Leben – sein Wirken – seine Texte.

Glaubenswissen

Frömmigkeit - Gesamthaltung des gläubigen Menschen vor Gott.

Wir beten für Sie!

KLOSTERFÜRBITTE im Monat Mai: St.-Franziskus-Haus in Nordwalde.

Durch das Jahr

Liturgie und Brauchtum zu Pfingsten: Ein wenig Geist und viel Frühling.

Landvolkshochschule

Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.

Kommunionempfang

Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.

Wohnungsnotfallhilfe

In einer Wohnung oder einem Haus zu wohnen, ist für Jeden selbstverständlich und lebensnotwendig.

Mittwoch ist Chatzeit

Am Mittwoch zwischen 20.30 und 21.30 Uhr im Chat: Diakon Holger Meyer.

Heilige und Selige

Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.

Das aktuelle VIDEO...

Grüße vom Katholikentag (1): Aufbruch gelingt ...

Marienmonat

Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.

Regionen

Cosfeld / Recklinghausen.

Sterbebegleitung

Wann beginnt das Sterben? Was erwartet mich auf meinen letzten Wegen vor dem Tod? Kann ich mich und meine Verwandten auf diese Wege vorbereiten?

Ehegericht

Mit seinen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt sich Offizial Kurt Schulte größtenteils mit so genannten Ehenichtigkeitskeitsverfahren.

Trauerseelsorge

Hilfe bei berufsethischen Fragen.

Glaubens-ABC

Marienverehrung: Magd des Herrn

Service für Sie

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web

Spruch des Tages

Wenn man Spaß an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst.
Gerhard Uhlenbrock

Reden, Fragen, Antworten finden

im "Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie


Seelsorger im Mai:
Pfarrer Martin Weber.

Seelsorger/-innen

Haus der SeelsorgeHaus der Seelsorge

Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Lebenshilfe+Seelsorge: 
  Martin Weber
  weberkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand