
Die Sendschreiben der Gemeinden werden vor der Taufzulassung eingesammelt.
Sie wollen Christen werden
Zulassungsfeier zur Taufe mit 38 Erwachsenen
Bistum. Am ersten Fastensonntag (13.03.2011) lässt Bischof Felix Genn in einer feierlichen Vesper im münsterschen St.-Paulus-Dom 38 Erwachsene zum Empfang von Taufe, Firmung und Eucharistie zu. Die Sakramente der Christwerdung spenden die Heimatpfarrer den Bewerbern in der Osternacht.
Die Taufbewerber kommen aus Ahaus, Billerbeck, Borken, Dinklage, Dinslaken, Geldern, Gronau, Harsewinkel-Marienfeld, Kamp-Lintfort, Kevelaer, Kleve, Lengerich, Lohne, Münster, Neuenkirchen, Ochtrup, Recklinghausen, Steinfeld, Waltrop, Wildeshausen und Xanten.
Übergabe von Sendschreiben
Die Feier der Zulassung zur Taufe beginnt um 14.45 Uhr im Kreuzgang des St.-Paulus-Doms. Dort stellen sich die Bewerber mit den Glaubensbegleitern aus den Pfarreien dem Bischof vor und übergeben Sendschreiben, in denen die Gemeinden um die Taufe der Bewerber bitten.
Im Anschluss ziehen die Taufbewerber und der Bischof um 15 Uhr in den Dom. In der Vesper erwählt Genn sie zur Taufe, indem er jedem Einzelnen still die Hände auflegt. Zugleich sendet der Bischof die erwachsenen Täuflinge zurück in ihre Gemeinden, damit sie dort gemeinsam und bewusst durch die österliche Bußzeit auf die Taufe zugehen.
In einer längeren Zeit der Vorbereitung (Katechumenat) haben sich die Frauen und Männer auf den Empfang der Sakramente vorbereitet. Im Katechumenat lernen die Taufanwärter unter Anleitung erfahrener Christen christlichen Glauben und Lebensstil kennen. Lebenserfahrungen werden dann im Gespräch mit dem Glauben in Verbindung gebracht. Dabei geht es um ein "Glaubenlernen" mit allen Sinnen – ausgerichtet an der Liturgie und am Leben. Mit der Zulassung zur Taufe beginnt die letzte intensive Phase der Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente an Ostern.
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Kirche von A bis Z: Taufe
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Übersicht: Erwachsenentaufe
Text: göc in
Kirche+Leben | Foto: Michael Bönte
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