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23.05.2012
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Ute Hüsken-Borchert

Seit sechs Jahren engagiert sich Ute Hüsken-Borchert in der Vorbereitung.

Auf dem Weg zur Erstkommunion

Vorbereitung ist jedes Jahr eine Herausforderung

Waltrop. Wenn sich Ute Hüsken-Borchert mit den anderen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zur Katechese-Vorbereitung trifft, geht es nicht nur darum, wie man die Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet. Für das Team der Gemeinde St. Peter in Waltrop geht es auch darum, die Eltern zu erreichen. "Das ist noch einmal eine gute Chance für die Gemeinde", sagt Ute Hüsken-Borchert. Denn während sich die Kinder im Kommunionunterricht mit der Kirche auseinander setzen, würden sich auch die Eltern damit beschäftigen.

"Vielfach machen sie dann noch einmal eine positive Erfahrung mit Kirche", sagt die 46-jährige zweifache Mutter. Seit sechs Jahren engagiert sie sich bei St. Peter. Dazu gekommen ist sie über die eigenen Kinder. "Vorher habe ich schon die Kleinkinderwortgottesdienste mit vorbereitet, kannte also die Gemeinde gut", erklärt sie. Sechs bis acht Kinder gehören in der Regel zu einer Gruppe, man trifft sich im Haus der Gruppenleiterin an einem Nachmittag, zwölf Mal je eineinhalb Stunden. So war es bisher. Das System wird allerdings umgestellt, man trifft sich zukünftig im Gemeindezentrum, und zwar sechs Mal samstags für je drei Stunden.

"Das hat verschiedene Gründe", erklärt die Waltroperin. Die Zeit habe sich geändert: Zum einen seien die Tage in der Woche bei vielen Kindern mit Schule, Sport und Vereinen gut gefüllt, sodass wenig Zeit bleibe. Zum anderen bitten einige Gruppenleiterinnen die Kinder nicht mehr so gern zu sich nach Hause, was an der fehlenden Distanz der Kinder von heute gegenüber der privaten Wohnung der Gruppenleiterinnen liege. Ute Hüsken-Borchert findet die Umstellung schade: "Es geht etwas verloren. Bei den wöchentlichen Treffen war die Zusammenarbeit intensiver."

Hüsken-Borchert ist weiterhin gern dabei. Sie reizt die Herausforderung, sich immer wieder auf neue Kinder einzulassen. "Das ist für mich spannend und entspannend zugleich", erklärt die Waltroperin. "Ich frage mich vorher, wie ich die Themen aufbereite, damit sie interessant für die Kinder sind." Man müsse auch auf intensivere Fragen vorbereitet sein: "Gleich in meiner ersten Gruppe wurde ich gefragt, wie es denn sein könne, dass Jesus übers Wasser gegangen ist. Das spontan zu beantworten, ist nicht einfach."

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Text: Michael Braun | Foto: Michael Braun in Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirche+Leben
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