
Die Sendschreiben der Gemeinden werden vor der Taufzulassung eingesammelt.
Vesper am Sonntag ab 14.45 Uhr im St.-Paulus-Dom in Münster
Bischof Felix Genn lässt 30 Erwachsene zur Taufe zu
Bistum. Am Sonntag (21.02.2010) lässt Bischof Felix Genn 30 Erwachsene aus 21 Pfarreien zum Empfang von Taufe, Firmung und Eucharistie zu. Die Sakramente der Christwerdung spenden die Heimatpfarrer den Bewerbern in der Osternacht (03.04.2010).
Zudem erhalten am Sonntag drei Pfarrer die Erlaubnis, getaufte Katholiken zu Ostern zu firmen. Darüber hinaus konvertieren zwei Protestanten. Sie werden gefirmt – die evangelische Taufe erkennt die katholische Kirche an – und empfangen erstmals die heilige Kommunion.
Die Bewerber kommen aus Altenberge, Bedburg-Hau, Damme, Delmenhorst, Drensteinfurt, Dülmen, Everswinkel, Geldern, Greven, Hamm-Bockum-Hövel, Harsewinkel-Marienfeld, Mettingen, Moers-Repelen, Münster, Neuenkirchen, Oldenburg-Bümmerstede, Saterland-Ramsloh, Vreden und Wachtendonk.
Beginn im Kreuzgang, Vesper im Dom
Die Feier der Zulassung zur Taufe beginnt um 14.45 Uhr im Kreuzgang des St.-Paulus-Doms. Dort stellen sich die Bewerber mit den Glaubensbegleitern aus den Pfarreien dem Bischof vor und übergeben Sendschreiben, in denen die Gemeinden um die Taufe der Bewerber bitten.
Im Anschluss ziehen die Taufbewerber und der Bischof um 15 Uhr in den Dom. In der Vesper erwählt Genn sie zur Taufe, indem er jedem einzelnen still die Hände auflegt. Zugleich sendet der Bischof die erwachsenen Täuflinge zurück in ihre Gemeinden, damit sie dort gemeinsam und bewusst durch die österliche Bußzeit auf die Taufe zugehen.
Das Bistum Münster gestaltet seit 1994 einen katechetischen Weg zur Taufvorbereitung von Erwachsenen. Der Bischof von Limburg und frühere münstersche Weihbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat diesen Stufenweg maßgeblich entwickelt. Inzwischen haben zwei Drittel der deutschen Diözesen diese Praxis übernommen.
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Übersicht: Erwachsenentaufe
Text: Georg Thomas, Jens Joest | Foto: Michael Bönte
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