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01.07.2016
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Grabmal auf dem Zentralfriedhof in Münster.

Konfessionsunterschiede in der Bestattungskultur hat jetzt die münstersche Wissenschaftlerin Balbach erforscht.

Auswirkungen der Reformation:

Konfessionelle Unterschiede bei Bestattungskultur

Münster. Die Spaltung zwischen Katholiken und Protestanten nach der Reformation spiegelt sich auch in der Bestattungskultur. So entwickelten sich zwischen 1500 und 1800 deutliche Unterschiede bei den Grabinschriften, wie die münstersche Sprachhistorikerin Anna-Maria Balbach erklärte.

Auf protestantischen Steinen fehle etwa die vormals übliche Fürbitte für das eigene Seelenheil. Diese Tendenz gehe wohl auf Martin Luther zurück, der den Ablasshandel und andere Praktiken zur Erlangung des Seelenheils abgelehnt habe und für den allein Gottes Gnade ausschlaggebend gewesen sei, so die Wissenschaftlerin.

"Ruhekämmerlein" und "Schlafkämmerlein"

Nach den Worten Balbachs fanden sich auf Grabsteinen von Katholiken Namen und Todesdaten der Verstorbenen sowie die Formulierung "ist gestorben". Demgegenüber gaben die Protestanten nur den Familiennamen an und sprachen von "ist entschlafen" oder "ist verschieden". Ihre Gräber bezeichneten sie als "Ruhekämmerlein" oder "Schlafkämmerlein". Zudem sei ein umfangreiches Bibelzitat protestantisches Merkmal gewesen.

Konfessionsunterschiede gab es laut Balbach auch bei der Namensgebung. Während Katholiken Joseph und Maria bevorzugten, seien bei den evangelischen Christen Johann Georg, Sybille und alttestamentliche Namen wie Judith beliebt gewesen. Die Wissenschaftlerin vom Forschungsverbund "Religion und Politik" der Universität Münster untersuchte mehr als 1.000 Grabinschriften in dem Gebiet Bayerisch-Schwaben.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier Tod und Sterben

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  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.religion-und-politik.de

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